Dienstag, 30. Mai 2017

AOL, Yahoo und Microsoft kündigen umfassendes Werbebündnis an

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Wie internetworld.de jetzt berichtet, kündigen AOL, Yahoo und Microsoft nun ein umfassendes Werbebündnis an, denn es Werbung ist ein Millionenumsatz für Unternehmen.

Dass diese drei großen Internetbetreiber zusammen kooperieren, ist nichts Neues. Bereits in der Vergangenheit konnten diese drei bei der Werbevermarktung positive Erfolge erzielen, nun soll diese Allianz ausgeweitet werden, denn in der Zukunft ist es den Werbetreibenden möglich, auch Premium Werbeplätze für die Portale automatisiert zu buchen. „Die Möglichkeit Premium Werbeplätze automatisiert zu launchen, ist für jeden der drei Kooperationspartner eine gute Möglichkeit, Werbung in Zukunft effektiv zu schalten,“ sagte ein Sprecher von Yahoo. Im nächsten Monat wolle man zahlreiche Tools für den automatischen Verkauf auf den Seiten anbieten. Medienagenturen und Werbetreibende sollen so die Premium Werbeplätze schneller lokalisieren, buchen und bezahlen. „Wenn die Programme initialisiert sind, werden mehr als 50 % des Werbungsinventars automatisiert zugänglich sein,“ sagte Seth Demsey, der Senior Vice President of Global Advertising Products and Strategy bei AOL Networks. Bisher war es nur möglich, manuelle Werbeplätze zu verkaufen. Mit den Agenturen und Marken haben wir bereits gesprochen und jeder ist der Meinung, dass die Automatisierung der Werbeplätze eine gute Idee ist.

Seit mittlerweile eineinhalb Jahren arbeiten die drei großen Portalbetreiber nun schon zusammen und schaffen es bisher, sich erfolgreich gegen den großen Konkurrenten Google durchzusetzen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass AOL, Yahoo und Microsoft ihre Werbeflächen gegenseitig vermarkten. „Mit den neuen Tools, den sogenannten Api´s (Application Programmatic Interfaces), werden nicht nur die Premium Anzeigen automatisiert, zukünftig werden auch die verschiedenen Schnittstellen der Betreiber angezeigt. Das erleichtert in Zukunft einiges,“ so Demsey. Bereits vor drei Jahren waren Informationen bezüglich einer automatisierten Werbevermarktung durchgesickert, allerdings war zur damaligen Zeit der Aufwand noch zu groß. Neben dem automatisierten Handel mit Werbeplätzen haben die Portalbetreiber aber noch andere Pläne, allen voran Microsoft. Das Unternehmen hatte in den letzten Monaten ziemlich große Probleme beim Verkauf ihrer Tablets und will nun einen neuen Versuch starten. Die Tablets Surface 2 und Surface Pro 2 kommen im Oktober auf den Markt. Diese sollen sich vor allen Dingen durch eine längere Akkulaufzeit und einen stärkeren Prozessor auszeichnen. Zum ersten Mal verwendet Microsoft dafür einen Tegra 4 Prozessor mit mehreren Kernen. Außerdem befindet sich in diesen Tablets neben einem 2 GB Arbeitsspeicher auch noch eine 3,5 Megapixelkamera, mit der eine Videotelefonie möglich wird. Jedes der Tablets wird in zwei verschiedenen Versionen erscheinen, es wird eine 32 GB Version geben sowie eine 54 GB Version. Zur Auslieferung werden die Tablets außerdem über ein umfangreiches Softwarepaket verfügen. Neben Office Home und Student RT wird es noch Outlook RT sowie einen 200 GB Sky Drive Speicher geben, der in die Tablets integriert ist. Glan wird bis zum N-Standard unterstützt, der AC Standard hingegen ist nicht integriert. Bluetooth wird in der Version 4.0 vorhanden sein. Der Preis für das Surface 2 beträgt 879 Euro, wohin gegen das Modell mit 64 GB Speicher umgerechnet 1700 Euro kosten soll. Alleine um die Werbetrommel zu rühren, gab Microsoft umgerechnet 898 Millionen Euro aus.

Bildquelle: © S.Geissler / Pixelio.de

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