Samstag, 22. Juli 2017

Hör mal, wer da twittert

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens Chadwick Martin Bailey, die man jetzt bei www.ecin.de/marketing/erfolgsfaktor_twitter nachlesen kann, hat den Mikroblog Twitter einmal genauer unter die Lupe genommen und gefragt, wie Unternehmen und Händler Twitter für ihre Geschäfte nutzen können.

Twitter boomt wie kaum ein anderes soziales Netzwerk. Während in den USA schon eine gewisse Facebook Müdigkeit zu spüren ist, gewinnt Twitter immer mehr begeisterte Anhänger. Pro Tag werden weltweit 50 Millionen Tweets verschickt. Jeder kann die Nachrichten, die dort verschickt werden, in Echtzeit lesen und darauf auch antworten. Twitter heißt aus dem Englischen übersetzt zwitschern und so schnell, wie sich in der Vogelwelt Neuigkeiten herumsprechen, so schnell geht das auch im Internet. Viele Unternehmen haben das ungeheure Potenzial, was Twitter bietet, bereits erkannt und versuchen es auch für sich zu nutzen, aber es werden immer noch viele Fehler gemacht, die einen besseren Umsatz dank Twitter verhindern. Es ist deutlich einfacher, bei anderen sozialen Netzwerken wie zum Beispiel bei Facebook an potenzielle neue Kunden zu kommen, bei Twitter muss man schon schnell sein und muss sich zudem auf das Wesentliche beschränken. Kurz und knackig sind bei Twitter die Kommentare, sie haben in der Regel nicht mehr als 160 Zeichen und so sollten auch die Werbebotschaften aussehen. Wer sich mit langen Vorreden aufhält, der hat bei Twitter bereits verloren, denn langatmige oder noch schlimmer langweilige Werbung will dort keiner lesen. Dabei ist Twitter ein hervorragender Marktplatz.

79 % derjenigen, die für die Studie befragt wurden, gaben an, dass sie die Produkte, die sie auf Twitter verfolgen, auch ihren Freunden weiter empfehlen würden. 67 % kaufen auch die Produkte, die sie entweder selbst bei Twitter entdeckt haben oder die ihnen von anderen empfohlen wurden, die ebenfalls bei Twitter sind. Im Grunde können clevere Händler und Unternehmen Twitter gleich auf dreifache Art und Weise in Anspruch nehmen. Sie können bei Twitter die Werbetrommel für sich rühren, sie können für den ersten Kontakt via Twitter sorgen und sie bekommen auch noch die kostenlose Hilfe und Unterstützung von anderen Usern, die bei Twitter sind. Besser geht es eigentlich gar nicht mehr. Das Einzige, was die Händler noch machen müssen, um zielgenau beim Kunden zu landen, ist es, dem Gezwitscher bei Twitter sehr genau zuzuhören.

Worüber tauschen sich die Menschen aus? Welche Erwartungen haben sie? Welche Tendenzen sind zu verzeichnen und was sind die neusten Trends? Wie wird welches Produkt bewertet und was sind die Gründe für die Bewertungen? Worauf achten die User von Twitter besonders, wenn es um die Werbung geht? Preise und Verkaufszahlen spielen zum Beispiel bei Twitter eine sehr große Rolle, genauso wie News rund um ein Produkt, aber auch Meinungen und Umfragen sind von Interesse. Bei Twitter ist die Mundpropaganda deutlich effektiver als bei anderen sozialen Netzwerken wie Facebook, denn dort wird eher der „gefällt mir“ Button gedrückt.

Wer über Twitter erfolgreich verkaufen will, der sollte sich sehr genau anhören, was dort alles gezwitschert wird und dann entsprechend darauf reagieren.

Bildquelle: © Gerd Altmann / Pixelio.de

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