Donnerstag, 21. September 2017

Keine Versandkosten = gutes Geschäft

Eine Studie der Star Finanz GmbH mit 20.000 Teilnehmern, die man jetzt bei http://www.internetworld.de lesen kann, hat herausgefunden, dass die meisten Online Shopper dort einkaufen gehen, wo sie keine Versandkosten bezahlen müssen. Für knapp drei Viertel der Befragten oder für 72,8 % ist es wichtig, dass sie ihre Waren kostenlos nach Hause geschickt bekommen. Aber die Studie wollte von den Teilnehmern noch mehr wissen, unter anderem auch, wie das Kaufverhalten derjenigen aussieht, die bei sozialen Netzwerken sind, wie zum Beispiel bei Facebook. Der Einkauf über Facebook weckt erstaunlicherweise kein großes Interesse bei denjenigen, die gerne im Internet einkaufen gehen, denn nur magere 1,4 % haben bisher die Möglichkeit des F-Commerce genutzt und kaufen bei den Shops ein, die bei Facebook werben und verkaufen.

Wie sieht die Entwicklung beim Online Einkauf im Vergleich zum vergangenen Jahr aus? Was hat sich geändert und welche Shops stehen ganz weit oben auf der Skala, wenn es um die Beliebtheit geht? Amazon ist nach wie vor das Maß aller Dinge, wenn es ums Einkaufen im Netz geht. Waren es im vorigen Jahr noch 56,3 %, die bei Amazon so gut wie alles kauften, was sie zum Leben brauchten, so sind es im Jahr 2012 bisher schon 64,9 %. Auf dem zweiten Platz kann sich ein echter Absteiger in der Gunst des Kunden behaupten, denn auch wenn die Beliebtheit und die Umsätze schrumpfen, bei eBay kaufen immer noch 17,5 % gerne ein. Im Jahr 2011 waren es allerdings noch gute 22,0 % der Online Kunden, die bei eBay gerne und oft geshoppt haben. Interessant ist auch die Tatsache, dass Menschen, die über ein relativ hohes monatliches Einkommen verfügen, öfter mal bei Amazon reinschauen und dort auch kaufen. Alle, die wenig Geld im Monat zur Verfügung haben, die kaufen lieber bei eBay ein.

Die Studie wollte aber noch mehr von ihren 20.000 Teilnehmern wissen, und zwar: Was wird im Internet eigentlich am Liebsten gekauft? Es sind immer noch Bücher, CDs und auch DVDs, und das ist keine wirkliche Überraschung mehr. Waren es im vergangenen Jahr noch 55,6 % der Befragten, die diese Produkte auf dem Onlineweg kauften, so sind es in diesem Jahr schon 59,9 % und die Tendenz ist weiter steigend. Unterhaltungselektronik kommt auch immer noch sehr gut bei den Online Shoppern an. 2011 haben 47 % der Kunden Spielkonsolen und Ähnliches online im Netz gekauft, 2012 waren es schon 48,6 %. Auf dem dritten Platz liegen dann die elektrischen Haushaltsgeräte, denn die stiegen von 37,8 % im vorigen Jahr auf jetzt 41,3 % an. Aber auch die Artikel, die nicht allzu häufig online geordert werden, konnten ein dickes Plus verzeichnen. So stiegen Dekorationsartikel und Möbel von 6,7 % auf knapp 8 % und selbst bei den Lebensmitteln, die nach wie vor nicht so gerne online gekauft werden, stieg die Nachfrage von 2,9 % auf 3,7 % an.

Online kaufen macht mehr Spaß den je, und wenn man dann auch noch die Versandkosten sparen kann, umso besser.

Bildquelle: © Marcus Wegner / Pixelio.de

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