Samstag, 22. Juli 2017

Lead-Conversion bei Affiliate-Programmen erhöhen

Viele Partnerprogramme zahlen für das Ausfüllen von Formularen oder Anträgen eine ppL-Provision, also eine Bezahlung pro Lead.

Der Landingpage-Optimierer Jon Miller hat nun auf SearchEngineLand einen Selbstversuch gestartet, wie sich die Länge er Online-Formulare auf die Conversion-Kosten auswirkt.

Dafür buchte er über Google-Adwords eine Kampagne, die seine Optimierungsleistungen bewarb. Die Kosten für die Einbuchung lag bei 4,18 US-Dollar pro Klick. Die User landeten beim Klick auf die Anzeige auf einer Landingpage, welche nach einer Registrierung eine 3-minütige Demonstration einer Software abspielte.

Um nun herauszufinden, wie sich die Länge des Registrierungsformulares auf die Conversionrates und somit auch auf die Kosten auswirkt, erstellte er nun 3 verschiedene Landingpages mit unterschiedlichen Formularen.

Das Ergebnis:

1. kurzes Formular: mit der Abfrage von Name, Jobtitel, Firma und E-Mail erziehlte eine Conversion von 13,4% und 31,24 Dollar Kosten pro Lead
2. mittleres Formular: mit der Abfrage von zusätzlichen Feldern für Anzahl der Mitarbeiter und bestimmten Nutzern erziehlte eine Conversion von 12% und Kosten von 34,94 Dollar pro Lead
3. langes Formular: mit der Abfrage von zusätzlich der Telefonnummer erziehlte 10% Conversion und 41,90 Dollar Kosten pro Lead

Daran sieht man, dass man seine Conversion enorm steigern kann, desto kürzer das Formular auf der Landingpage ist.  

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

2 Kommentare

  1. Eigentlich nichts Neues oder? Besteht ja immer die Frage, welche Daten tatsächlich nötig sind. Viele Daten (z.B. Beruf), kann ich ja im Nach hinein noch abfragen, wenn ich den Kunden habe….

  2. EIne Aussage zur (etwaigen) Korrelation zwischen der ansteigenden Qualität der gewonnen Leads und der Länge des Anmeldeprozesses hätte sicherlich die Aussagefähigkeit der Studie stark erhöht.