Sonntag, 24. September 2017

Linkbuilding über Verzeichnisse

Kurz vor Weihnachten gab es im Google-Blog der Webmaster-Zentrale einen Beitrag zum Thema „Hochwertige Links für Eure Website„.

Natürlich wurde darin erwähnt, dass man keine Links kaufen soll usw. Empfohlen wurde allerdings über die eigene Seite in Foren und Blogs zu schreiben.

Auch das Thema Linkbait wurde natürlich angesprochen, also z.B. auf der eigenen Seite hilfreiche Tools zur Verfügung zu stellen und mit kreativen Aktionen auf seine Website hinzuweisen.

Interessant war aber, dass Google nicht generell etwas gegen Webverzeichnisse hat. Es sollten sich allerdings um aktuelle Verzeichnisse handeln, die moderiert und gut strukturiert sind.

Doch wie findet man solche Verzeichnisse? Hierzu gab es einen guten Tipp von skseo: „Sucht doch einfach bei Google, nach deinem „Lieblingsthema“ und setzte „Verzeichnis„, „eintragen“ oder „vorschlagen“ dahinter. Dann kommen evtl. Verzeichnisse, die die Suchmaschine zu deinem Thema als wichtig erachtet.“

Schauen mir mal, welche Verzeichnisse uns Tante Google zum Thema „Schuhe“ vorschlägt:

dmoz – schuhe
dessous-profi.de
stromino.de
webshop-eintragen.de
onlineshop-eintragen.de
mode-webkatalog.de
d-scout.de

Eigentlich gute Verzeichnisse, die uns Google selbst vorschlägt.

So und nun viel Spass beim Suchen 🙂

Foto: Stephanie Hofschlaeger / PIXELIO

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

6 Kommentare

  1. Interessanter Bericht. Allerdings weiss ich nicht so recht, was ich von Webkatalogen halten soll. Ich habe eine meiner Webseiten innerhalb von ca. 14 Monaten in 150 Webkataloge eingetragen und auch immer wieder den Beschreibungstext verändert. Das macht sehr viel Arbeit und im Endeffekt haben mich so um die 40 bis 50 Webkataloge überhaupt in ihrem Verzeichnis aufgenommen und das alles bringt rein gar nichts. Ich bekomme von keinem Webkatalog nennenswerten Traffic und wenn ich in den Google Webmaster Tools nach Links schaue, die auf meine Seite verweisen, so ist da nur ein einziger Webkatalog dabei.

    Anders ist es mit Blogeinträgen, wie diesem hier. So ein kleiner Kommentar ist schnell geschrieben. Man tauscht dabei noch mit anderen interessierten Menschen seine Erfahrungen aus, also man lernt dabei so einiges und kann sein Wissen mit anderen teilen. Das ist sehr sinnvoll und macht ausserdem auch noch Spaß. Und da man auf Blogs ja für gewöhnlich auch einen Link zu seiner Webseite hinterlassen kann, wirkt sich das sogar noch sehr positiv auf den Traffic aus, weil echte Besucher auf meine Seite kommen, die meine Kommentare gelesen haben. Ich habe auf diese Weise einer Webseite innerhalb weniger Wochen zu ca. 350% mehr Umsatz verholfen.

    Fazit: Man sollte dort Links setzen, wo sich interessierte Menschen aufhalten und zwar auf eine Art und Weise, dass es für die Internetnutzer einen Mehrwert darstellt. Und ich kenne da zur Zeit nichts besseres als einen Themenbezogenen Blog oder Forum.

  2. Danke zunächst mal für den Bericht 😉 Mit Webkatalogen ist es sicherlich immer so eine Sache. Letztlich dachte ich bisher auch, der einzige nennenswerte Katalog in den man sich eintragen sollte ist der DMOZ.org, wenn man die Seite als Katalog bezeichnen will. Doch letztlich musste ich schon feststellen, dass es sicherlich nicht gerade „evil“ ist, seine Seite in vernünftige Kataloge, die zumindest händisch gepflegt werden, in einem themenaffinen Umfeld einzutragen. Ich habe vor einiger Zeit selbst mal unter http://www.linklove.tv einen Katalog gestartet, mehr eigentlich als Testprojekt 😉 Man mag jetzt vom PR halten was man mag und sicherlich drückt dieser auch nicht mehr das aus, was er einmal hat, ganz klar. Seinen Stellenwert hat er sicherlich verloren, doch ich denke wir sind uns einig, dass ich lieber einen PR4 Backlink bekommen möchte, als einen PR0. „Irgendeine“ Bedeutung wird er sicherlich noch haben, hier sind ja die Meinungen sehr konträr. Und siehe da im Laufe der Zeit hat meine Seite zumindest mal nen PR3 erhalten. Wenn er jetzt so gar keine Bedeutung mehr hätte, würde sich hier sicherlich nichts bewegen – aber wer weiß das schon genau 😉
    Ich werde mich dem Thema mal wieder annehmen, ich denke die Eintragung in gut ausgesuchte Verzeichnisse schaden sicherlich nicht.

  3. Meine Meinung ist das Dmoz + einige andere noch interessant sind – alle anderen leider nicht mehr! Wenn man heute eine neue Website gründet und bekommt ca. 150 Empfehlungen von themenrelevanten Websiten ist es das sogar besser wie die Eintragung in 500 Webkatalogen. Natürlich macht es Sinn sich am Anfang mal in Forums einzutragen, Blog Kommentare zu schreiben und 2-3 gute Webkataloge (siehe Artikel oben) sich einzutragen, aber dann hört es meiner Meinung schon wieder auf. Macht man einen Test, dann werden Sie feststellen, dass die älteren Websiten die in den Google Ergebnissen vorne stehen – noch ziemlich viele Schwachsinns Links haben, dass hat aber die Begründung, das es früher noch etwas gebracht hat und mittlerweile ist Google auch schlauer geworden. So das ist aber nur meine persönliche Meinung und jeder muss sich seine eigene bilden…. aber der Artikel oben ist schon ziemlich richtig…

  4. Eigene Blogs wirken sehr gut und nachhaltig – vor allem, wenn Besucher echte Kommentare hinterlassen. Die Verzeichnisse werden in ihrer Bedeutung von vielen Newbies total überschätzt, da hat Michael sicher recht – gerade weil viele alte Seiten mit hohem PR sehr viele Links von Verzeichnissen haben.
    Meine Prognose; Das Verzeichnis-Wesen stirbt aus, weil es wertlos geworden ist für alle Beteiligten – niemand braucht diese Meta-Content-Aggregatoren, mit denen Webmaster früher gutes Geld verdienen konnten.
    Wir konnten jüngst wieder beweisen, bei einer völlig neuen Website ohne jede Verzeichnis-Arie, dass SEO heute nicht mehr übersetzt wird mit : “ In unnütze Verzeichnisse eintragen.“
    Konzentration auf einzigartigen Content und auf hohen Kunden-Nutzen – das zieht nachhaltig und ist nicht durch billige Manipulation kopierbar. 

  5. In meinem Fall habe ich die Methode aus diesem Beitrag ausporbiert und bin auf zahlreiche Webkataloge gestoßen, die für einen Eintrag Geld verlangt haben. Als Affiliate macht man vor allem beim Start nicht die Riesenumsätze, sodass man es sich leisten kann einen höheren 2-stelligen Betrag für einen Katalogeintrag zu bezahlen. Wie sehen die Meinungen hier im Blog aus, würdet ihr für einen guten Katalogeintrag auch mal 70-100 Euro zahlen ?

    Liebe Grüße
    Mario

  6. Interessanter Artikel habe mich auch schon in einigen Webkatalogen eingetragen obs wirklich was gebracht hat, bezweifle ich… @Mario Ich würde nie für ein Webkatalog zahlen.