Mittwoch, 26. Juli 2017

Sozial Marketing ist bei Konsumenten gefragt

213837_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.deSeit 2007 wird jährlich die goodpurpose Verbraucherstudie der PR Agentur Edelmann veröffentlicht. In diesem Jahr wurden insgesamt 6000 Menschen aus zehn Ländern, darunter Deutschland, China und Brasilien, zum Thema Social Marketing befragt.

Das Ergebnis war durchaus überraschend. Denn 80 % weltweit würden das Kaufverhalten beziehungsweise die Marke wechseln, damit es Tier, Mensch und Umwelt besser haben. In Deutschland sind es sogar sechs von zehn Umfrageteilnehmern, die es erwarten, dass sich Marken sozial engagieren.

Darum  kaufen auch die Hälfte der Befragten aus den zehn Umfrageländern eine Marke, die zwar eigentlich zu teuer ist, aber dafür einen guten Zweck verfolgen.

Weltweit würden 64% eine Marke weiterempfehlen, wenn sie sich sozial einsetzt. Das sind 12% mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Doch zwei von drei Deutschen sind der Ansicht, dass Unternehmen viel zu viel Geld in Werbung stecken, anstatt sich für soziale Projekte einzusetzen.

Aber auch Privat wird sich mehr für einen guten Zweck eingesetzt. Jeder dritte Deutsche tat in diesem Jahr etwas für die Wohltätigkeit. Das sind 24 % mehr als im Vorjahr.

Sieht man den Vergleich dann liegt vor allen Brasilien weit vorne in der Studie. Denn  neun von zehn Brasilianer erwarten von Unternehmen, dass sich sich sozial engagieren.

Bildquelle: © pixelio/S-Hofschlaeger©

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

Ein Kommentar

  1. So schön das ist, hier mal nicht social sondern „sozial“ zu lesen. Ich find die Beziehung der beiden Wörter zueinander (Marketing + sozial) irgendwie immernoch pervers.