Samstag, 27. Mai 2017

Stornos im Affiliate Marketing

In Ihrem aktuellen Newsletter gibt das Affiliate-Netzwerk Superclix den Affiliates Tipps, wie man die Anzahl der Stornierungen reduzieren kann:

– Auch als Partner kann man durch richtige, korrekte und vollständige Beschreibung zu einem Partnerprogramm manchmal Stornos vermeiden oder zumindest die Stornoquote verringern (z.B. bei falschen Preisen, abgelaufenen Gutscheinen, Bewerbung mit „ohne Schufa“ usw.)

– falsche Versprechungen sollte man als Partner natürlich gar nicht machen, könnte sogar rechtliche Probleme geben

– LEAD-Partnerprogramme dürfen von Paid4- und anderen Sonderfällen nur bei vorheriger ausdrücklicher Genehmigung direkt mit Punkten, Losen oder Geld weitervergütet werden

– In der Beschreibung eines Partnerprogrammes sollte genau stehen, was benötigt wird, um eine gültige Provision zu erreichen, da sollte man also vorher genau lesen und ggf. bei Unklarheiten nachfragen

– Bevor man ein Partnerprogramm aussucht, sollte man auch mit einem Auge auf die allgemeine Stornoquote achten (bei SuperClix wird diese immer angegeben und nicht versteckt). Natürlich ist diese niemals genau passend für den Traffic von sich selber, trotzdem kann diese ein interessanter Anhaltspunkt sein

– Ebenfalls empfiehlt es sich, eigene aktuelle Stornos zeitnah zu verfolgen, bei SuperClix gibt es in der neuen Statistik hierfür die Auswertung „Die letzten 100 Stornos“, bei jedem Storno muß der Betreiber einen nachvollziehbaren Stornogrund angeben. Streitfälle werden durch den neutralen SuperClix-Support geklärt.

– Falls man sich selbst oder ein Bekannter wirklich für ein einzelnes (!) Angebot interessiert, und diese offene Provision überraschend storniert wird, sofort bei SuperClix melden (Bitte beachten: Dies gilt natürlich für echtes Interesse und einzelne Angebote, und nicht für massenhafte Eigen-Generierungen.)

– Gute Partnerprogramm-Anbieter und Netzwerke können mit einem guten Tracking und einer guten Technik sehr viele Stornos vermeiden

– Es gibt leider Partner, die meinen, jeder Storno ist gleich „Betrug“, dem ist natürlich nicht so – Stornos gibt es eben und wird es (leider) immer geben, das weiß jeder, der mit Endkunden und ihrem manchmal „komischen“ Verhalten zu tun hat, manche Shop-Betreiber können da wirklich tolle Sachen erzählen…

– Letzter Schritt: Wenn ein Partnerprogramm zuviele Stornos und somit einen geringeren Verdienst (EPC) als andere Partnerprogramme hat, einfach wechseln, es gibt genügend Auswahl 😉

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

Ein Kommentar

  1. Ich kann aus Erfahrung nur empfehlen, verschiedene Netzwerke auszuprobieren. Wir hatten mit einem Affiliate Programm bei einem bekannten Netzwerk eine Stornoquote von 90%. Da haben wir einfach die Links für das selbe Programm aber in einem anderen Netzwerk getauscht, und von da an nur noch 30 Prozent Stornoquote! Also besser immer ausprobieren.

    Unsere Konsequenz war z.B. dass wir bei dem ersten Netzwerk mittlerweile fast alles abgezogen und auf andere transferiert haben, die meisten größeren Firmen sind ja in mehreren Netzwerken vertreten.