Freitag, 21. Juli 2017

Übersicht über die deutsche SEO-Szene

Das ich vor kurzem mal gefragt wurde, wie sich denn die SEO-Szene in Deutschland genau gestaltet, dachte ich mir ich schreibe es auch gleich mal in meinen Blog um dadurch Content zu generieren 🙂

Was SEO genau bedeutet, brauche ich wohl den meisten Lesern meines Blogs nicht zu sagen. Wer es trotzdem noch nicht weiß, sollte einfach mal hier schauen.

Die SEO-Szene in Deutschland kann man eigentlich in 5 Gruppen unterteilen.

Da gibt es zum einen die bekannten großen SEO- und SEM-Agenturen. Diese sind zum Großteil im BVDW organisiert. Der BVDW ist die Interessenvertretung aller am digitalen Wertschöpfungsprozess beteiligten Unternehmen. Der Verband ist in verschieden Fachgruppen unterteilt. So gibt es speziell für SEO den Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing. Von diesem Verband gibt es auch das SEO-BVDW-Zertifikat, das speziell an Agenturen vergeben wird, die für sauberes und transparentes SEO stehen. Diese Agenturen betreuen im SEO-Bereich hauptsächlich große Markenfirmen und optimieren deren Websites und Onlineshops im Sinne der Google Richtlinien.

Die nächste Gruppe, sind spezielle SEO-Agenturen, die personell meistens kleiner aufgestellt sind als die Agenturen der 1. Gruppe. Diese Agenturen haben sich auf SEO spezialisiert und optimieren meist eigene Projekte mit denen sie Umsatz auf Provisionsbasis generieren, sowie Kundenprojekte.

Dann gibt es die sog. SEO-Consultants. Dabei handelt es sich um SEO-Spezialisten, die seit Jahren Know-how im SEO-Bereich gesammelt haben und Firmen im SEO beraten, wie diese ihr Ranking verbessern und optimieren können und arbeiten dabei eng mit der Technik- und Marketing-Abteilung der Firmen zusammen. Oft betreuen diese SEO-Consultants auch noch eigene Projekte.

Der geheime Top-SEO ist meist ein Spezialist, der oft im „Verborgenen“, registriert mit einer englischen Ltd.-Firma, arbeitet. Er betreut oft eigene Projekte, mit denen er auf Provisionsbasis Umsatz generiert und nebenbei auch im E-Mail-Spam-Bereich tätig ist. Aber natürlich gibt es auch noch Top-SEOs, die nicht nur im Verborgenen arbeiten, sondern ganz legal für Top-Platzierungen sorgen.

Der Newbie- und Hobby-SEO ist eine Person, der meist seine eigenen Hobbyseiten versucht zu optimieren und mit Affiliate-Programmen nebenzu ein wenig Geld verdient.

Zudem muss man dann noch unterscheiden zwischen White-Hat und Black-Hat-SEOs. Unter White-Hat SEO versteht man SEOs die sich hauptsächlich an die Google Richtlinien halten, sauberen Content für ihre Websites erstellen, und ein umfangreiches Linkbuilding betreiben. Black-Hat-SEOs versuchen Google mit allen möglichen Mitteln zu manipulieren, über Skripte in Gästebüchern und Foren Backlinks sammeln, um dadurch immer wieder über massenweise von immer wieder neuen Seiten kurzfristig über Google Traffic und dadurch Umsatz zu generieren.

Das sollte mal ein kurzer Überblick über die verschieden SEOs in Deutschland gewesen sein, obwohl dieses Klientel mit Sicherheit noch viel Umfangreicher ist, wie in diesen paar Zeilen erklärt.

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

3 Kommentare

  1. An gleicher Definition habe ich mich auch schonmal versucht. Ob jetzt alle Top SEOs eine Ltd. registriert haben und nebenbei Emailspam betreiben, wage ich zu bezweifeln. Lachen musste ich aber trotzdem 😉

  2. Naja, ob wirklich alle BVDW-Mitglieder so top-seriös sind, mag ich bezweifeln. Hab da eher andere Erfahrungen gemacht und selbst erlebt wie man potentielle Kunden verarscht.

  3. Fest angestellte Inhouse SEOs vergessen?