Dienstag, 24. Januar 2017

Weihnachtsgeschäft – was läuft am Besten?

Der Preisvergleichsportalbetreiber Become Europe wollte wissen, was im Internet am meisten gekauft wurde. Die Ergebnisse kann man jetzt bei http://www.internetworld.de nachlesen. Was haben die Deutschen am Häufigsten in den virtuellen Einkaufswagen gepackt und worüber werden sich viele Menschen am Weihnachtsabend freuen? Wenn es nach Become Europe geht, dann sind es Röcke und Kleider, denn mit 6,9 % führen sie die Hitliste der Dinge an, die sehr oft anklickt und auch gekauft wurden. Es folgt mit 6,5 % der Silberschmuck, ganz gleich, ob als Kette, Armband, Ring oder Ohrring, und auf dem dritten Platz findet sich, etwas weiter abgeschlagen mit 2,8 % alles, was mit Wandern und Trekking zu tun hat. Spielzeug für die Kleinen ist auf dem vierten Platz zu finden, denn mit 2,75 % sind Lego und auch Playmobil noch unter den Ersten fünf der Top Ten. 2,25 % der am meisten gekauften Weihnachtsgeschenke sind Herrenschuhe, die auf dem fünften Ranglistenplatz zu finden sind. Sechster wurden Taschen und Koffer, mit durchschnittlich 1,8 %, auf dem siebten Rang kommen dann Kosmetik, Parfüm und Pflegemittel mit 1,75 %. Lampen und Leuchten sind offenbar als Weihnachtsgeschenke so beliebt, dass sie in der Hitliste mit 1,65 % den achten Platz einnehmen, neunter wurden Puppen und alles, was dazugehört mit 1,6 %. Der undankbare zehnte Platz gehört in diesem Jahr den Damenschuhen mit mageren 1,5 %.

Diese Liste sieht auf den ersten Blick ein wenig seltsam aus, denn auf ihr fehlen die echten Klassiker, wie zum Beispiel alles, was mit Computern und Elektronik zu tun hat, und auch die Bücher und Spiele, die sonst jedes Jahr die Geschenklisten anführen, sind nicht dabei. Es sind offenbar die Frauen, die einkaufen gehen und bestimmen, was auf den Gabentisch kommt. Aber die Damen beschenken sich vielleicht auch selbst sehr gerne, denn wie sonst ist die Nummer eins der Liste, Kleider und Röcke zu erklären? Der zehnte Platz für die Damenschuhe, die damit noch fünf Plätze hinter den Herren liegen, lässt sich durch die Omnipräsenz des Marktführers Zalando erklären, der in der Weihnachtszeit besonders viele Schuhe verkauft, denn Schuhe gehören normalerweise nicht zu den Dingen, die unter dem Tannenbaum stehen. Interessant ist auch die Tatsache, dass nur rund 9 % der deutschen Weihnachtsgeschenke im Internet gekauft werden, aber das erklärt die übervollen Innenstädte an den Adventssamstagen. Allerdings kann sich der Onlinehandel in diesem Jahr nicht beklagen, denn es haben besonders in den Tagen, an denen deutschlandweit der Schnee sehr hoch lag, mehr Menschen als sonst um diese Zeit im Internet eingekauft. Der Einzelhandelsverband ist zuversichtlich, was die Prognosen angeht und rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von 7,4 Milliarden Euro.

Ob im Internet oder in der Innenstadt eingekauft, spätestens am Donnerstag den 27. Dezember 2012 geht es in den Geschäften wieder rund, denn dann werden viele Menschen das umtauschen, was sie nicht haben wollen, und es ist eine spannende Frage, wie viele Röcke, Kleider, Schuhe und Kosmetik dabei sein werden.

Bildquelle: © Christiane Fengler / Pixelio.de

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