Sonntag, 19. November 2017

Windows 10 – wird wirklich alles besser?

692794_web_R_K_B_by_filorosso.de - Manfred Gerber_pixelio.deAlles wird anders und alles wird besser – so verspricht es Microsoft seinen Kunden in Hinsicht auf Windows 10. Die User sind gespannt, denn laut Microsoft unterscheidet sich Windows 10 grundlegend von seinen Vorgängern. Die größte Neuerung ist mit Sicherheit die große Flexibilität, die Windows 10 mitbringt. Anders als die Vorgänger lässt sich Windows 10 nicht nur auf dem Notebook und auf dem Desktop-PC installieren, es funktioniert auch auf dem Smartphone, auf dem Tablet, auf der Spielekonsole und sogar mit der Holo-Brille läuft Windows 10.

Mussten sich die User bei Windows 8.1 noch mit den unübersichtlichen Kacheln herumärgern, bietet Windows jetzt eine komplexe Einheit. Die bereits bekannten Apps, die schon bei der 8.1 Version eine Rolle gespielt haben, wurden für den Nachfolger Windows 10 entstaubt und gründlich modernisiert. Sie lassen sich jetzt skalieren und ganz wie die klassischen Fenstern problemlos nutzen.

Windows 10 hat aber auch einige neue Funktionen im Gepäck. Da gibt es zum Beispiel eine digitale Assistentin, die den Namen Cortana trägt. User können Cortana Fragen stellen und wenn alles glatt läuft, dann werden diese Fragen auch beantwortet. Cortana kann aber auch als zuverlässige Sekretärin fungieren und alles, was wichtig ist, im digitalen Kalender notieren. Wer selbst dazu zu faul ist, der kann Cortana auch neue Programme starten lassen.
Der Internet Explorer war gestern, heute kommt der neue Standard-Browser Edge. Dieser beruht auf den neusten Web-Standards und was noch wichtiger ist, Edge hat die Kinderkrankheiten, die der Internet Explorer noch mit sich herumgeschleppt hat, überwunden. Die Bedienoberfläche zeichnet sich durch eine angenehme Schlichtheit aus und die orientiert sich dabei sehr nah am aktuell führenden Browser Chrome.

Aber Windows 10 hat nicht nur Vorteile, denn es sind einige Funktionen und auch Programme nicht mehr dabei, auf die viele, die mit den Vorgängern gearbeitet haben, nur ungern verzichten wollen. Das Media Center gehört ebenso dazu wie die praktische Fähigkeit, DVDs abzuspielen. Auch die lustigen Desktop Gadgets, die viele noch von Windows 7 kennen, sind bei Windows 10 nicht mehr zu finden. Aber das ist kein Grund zu verzweifeln, denn für alle Funktionen und Fähigkeiten, die jetzt nicht mehr dabei sind, gibt es für Windows 10 einen vollwertigen Ersatz.

Was viele aber verärgern wird, ist die Tatsache, dass sich Microsoft die Upgrades teuer bezahlen lässt. Zwar gibt es noch immer keine offiziellen Angaben zu den Preisen, aber Microsoft hat durchsickern lassen, dass alle, die das neue System mittels ESD, Electronic Software Download in der sogenannten Home-Edition kaufen, stattliche 135,- Euro bezahlen müssen. Wer sich für die Pro-Edition entscheidet, der hat zwar mehr Windows 10, muss dafür aber stolze 279,- Euro auf den Tisch legen.

Ob sich die Nutzer mit der neuen Version Windows 10 anfreunden können, das wird sich zeigen, denn neben vielen Vorteilen gibt es auch einige Nachteile.

Bildquelle: © filorosso.de-Manfred Gerber / Pixelio.de

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