Dienstag, 19. September 2017

Zanox Success-Story Cheap-Charlie

cheapcharlieIch hatte in meinem Interview mit Ingo Kamps die Erfolgsgeschichte von Cheap-Charlie bereits angerissen. Wie die genauen Umstände der Gründung waren, welche Erfolgsfaktoren zusammen kamen und wie sich die Gründer die Zukunft des Affiliate Marketing vorstellen, ist in dem folgenden Beitrag noch einmal anschaulich dargestellt. Zanox hat dazu nämlich eine Success-Story erstellt, die ich hier exklusiv präsentieren darf:

Cheap-Charlie: 18.000 zufriedene Kunden und von „Krise“ keine Spur

Als sich Ingo Kamps und sein Geschäftspartner Iven Marquardt an jenem frühen Nachmittag im August 2005 auf den Weg zu einem Termin in einem Berliner Außenbezirk machen, wissen sie nicht, dass sie vor wenigen Minuten die Weichen für eine der wichtigsten unternehmerischen Entscheidungen in ihrer bisherigen Karriere gestellt haben.
Zu dieser Zeit arbeiten beide schon seit über einem Jahr gemeinsam an unterschiedlichen Internet-Projekten und haben auch bereits ihre eigene Internet Marketing Firma, die Cayada GmbH, gegründet. Die deutsche Internet-Industrie hat gerade die Starre nach der Dotcom-Krise überwunden und der E-Commerce wird, dank günstiger und flächendeckender Breitband-Anschlüsse, endlich zu einem Massenmarkt.

Vor dem Treffen mit ihrem Kunden stellen Kamps und Marquardt eine frühe Beta-Version ihres Shopping-Suchportals Cheap-Charlie.com live ins Internet, ein erster Versuch, die bisher gemachten Online-Erfahrungen für ein eigenes Projekt zu nutzen und über die Einbindung von Werbemitteln eines Partner-Netzwerks Verkaufsprovisionen zu erwirtschaften. Bereits am Abend des gleichen Tages zeichnet sich ab, dass das Experiment erfolgreich verlaufen ist: in nur wenigen Stunden werden acht Verkäufe über Cheap-Charlie.com abgeschlossen und die ersten Verkaufsprovisionen sind damit erwirtschaftet. Nach nur einer Woche können Kamps und Marquardt schon 50 Verkäufe pro Tag über Cheap-Charlie.com realisieren: „An diesem Punkt hatten wir schon so ein Gefühl, dass Cheap-Charlie.com abheben würde, wenn wir das Projekt entsprechend priorisieren.“

Mit ihrer Vorahnung lagen die Gründer vor vier Jahren ziemlich richtig. Inzwischen beschäftigt die Cayada GmbH sechs Mitarbeiter und durch Cheap-Charlie finden jeden Monat mehr als 18.000 Kunden zu ihrem gesuchten Produkt. Auch von der „Krise“ merken die Internet-Unternehmer wenig: „Unsere Dienstleistung ist relativ krisensicher, da die Konsumenten gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten genauer auf den Preis schauen und deshalb im Internet kaufen. Wir bemerkten ausserdem, dass besonders Gutschein- oder andere Rabatt-Aktionen immer stärker nachgefragt werden.“

„Persönlicher Service und die besten Angebote“

Fast alle Produktangebote und Sonderaktionen, die auf Cheap-Charlie zu finden sind, kommen gesammelt und in Form von Datensätzen von zanox. Das Partnernetzwerk bietet für Kamps und Marquardt aber auch noch eine ganze Reihe zusätzlicher Services, die zur Optimierung des Angebots und damit zum Erfolg von Cheap-Charlie beitragen: „Die neue, personalisierbare Statistik-Funktion hat hinsichtlich Übersichtlichkeit und Bedienung neue Maßstäbe gesetzt. Mit den daraus gewonnenen Daten lassen sich immer wieder neue Optimierungsansätze ermitteln.“

Ein weiterer Vorteil für die Gründer ist die internationale Ausrichtung ihres Partner-Netzwerkes, was die Expansion in neue Märkte deutlich vereinfacht. Den Sprung ins deutschsprachige Ausland haben sie letztes Jahr bereits erfolgreich absolviert, als nächstes stehen weitere europäische Schlüsselmärkte, darunter Frankreich, Spanien und die Niederlande auf der Agenda. Inzwischen gehört Cheap-Charlie auch zu den Anwärtern auf eine Mitgliedschaft im zanox VIP Club, ein spezielles Service-Programm, das Top-Publishern erweiterte Traffic-, SEM- und Tracking-Möglichkeiten, die Teilnahme an Beta-Tests, sowie frühzeitige Information über Kampagnenstarts und damit verbesserte Verdienstmöglichkeiten bietet.

Ein Blick in die Zukunft:
Optimierung durch Automatisierung, maßgeschneiderte Tools und neue Vergütungsmodelle

Um Cheap-Charlie in der Zukunft noch profitabler zu machen und ihren Workflow weiter zu optimieren, wünschen sich Ingo Kamps und Iven Marquardt vor allem noch mehr automatisierte Abläufe und maßgeschneiderte Software-Tools: „Für Unternehmen ist die Entwicklung komplexerer Software-Tools oftmals zu arbeitsintensiv und vor allem auch zu kostspielig. Wir versprechen uns deshalb von Initiativen, wie dem Application Store, den zanox vor kurzem für sein Netzwerk gestartet hat, die passenden Anwendungen von externen Entwicklern. Bereits jetzt können wir aber beispielsweise über die API Anmeldungen für Programme automatisiert durchführen.“

Mittelfristig sehen die beiden Gründer vor allem eine weitere Annäherung der Bereiche Branding und Performance-Marketing. Eine wichtige Rolle spielt hierbei das Postview-Tracking, bei der die Wirkung eines Banners oder anderen Werbemittels auch dann gemessen und vergütet werden kann, wenn diese lediglich eingeblendet, nicht aber angeklickt wurden. „Unsere ersten Erfahrungen mit diesem neuen Vergütungsmodell haben alle Erwartungen übertroffen. Mit einigen Advertisern konnten wir gleich eine Vervielfachung unserer Provisionen realisieren. Auch vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist ein optimistischer Blick in die Zukunft mehr als legitim.“

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.