Montag, 18. Dezember 2017

Auf das Display kommt es an

Im Internet einkaufen, spart zum einen Geld und zum anderen auch Zeit. Alle die ein internetfähiges Handy, ein Smartphone oder ein Tablet besitzen, haben es noch einfacher, denn sie können zu jedem Zeitpunkt und überall dort, wo sie sich gerade befinden, im weltweiten Netz einkaufen gehen. Aber immer noch sind es relativ wenige Menschen, die dieses Angebot des mobilen Einkaufs auch wirklich nutzen. Ob und in welchem Umfang man mobil shoppen geht, hängt laut einer neuen Studie vor allem von der Größe des Displays ab.

Die bei www.wuv.de jetzt veröffentlichte Studie, die Fittkau und Maaß in Auftrag gegeben hat, kommt zu dem verblüffenden Ergebnis, dass sich die mobile Kauflust in Grenzen hält und die Grenzen werden offenbar von der Größe des Displays bestimmt. Grundsätzlich sind die Möglichkeiten des bequemen Einkaufs und der Produktinformation im Internet beliebt. Jeder Vierte (rund 60 %) derjenigen, die entweder ein Smartphone, ein Tablet oder ein internetfähiges Handy benutzen, gehen damit mindestens einmal in der Woche auch ins Netz, um sich über neue Angebote zu informieren. Wenn es aber ums Kaufen alleine geht, dann lassen die Begeisterung und auch die Bereitschaft deutlich nach. So sagen zum Beispiel 14 % der Handybesitzer, dass sie sich überhaupt nicht für die Angebote im Netz interessieren und auch nicht ihr Handy nutzen, um damit einzukaufen. Warum das so ist, lässt sich anhand der Studie sehr schnell begründen, denn von allen die eine mobile Einkaufsmöglichkeit, sprich ein Handy, ein Smartphone oder aber ein Tablet haben, sind es die Besitzer des Handys mit Internetzugang, die das kleinste Display haben. Mit jedem Zoll, den das Display größer wird, steigt auch die Bereitschaft im Internet zu kaufen und sich nicht nur über bestimmte Produkte zu informieren. Logischerweise sind diejenigen, die ein Tablet haben, auch die größten Einkäufer in den Onlineshops.

Die Optik spielt also eine entscheidende Rolle, wenn es ums Einkaufen im Netz geht. Das klingt logisch, denn wer sich für eine bestimmte Sache interessiert und unter Umständen auch bereit ist, dafür ein wenig mehr Geld auszugeben, der möchte auch das Produkt so gut wie eben möglich vor dem Kauf begutachten können. Bei einigen Dingen, wie zum Beispiel bei Schmuck oder auch bei Uhren, fällt es schwer, sich an einem relativ kleinen Display des Handys ein Bild machen zu können. Auf dem Display eines Tablets sieht das Ganze schon viel besser aus.

Wenn im Internet gekauft wird, dann kaufen die meisten Menschen die Dinge, die auch beim klassischen Internetshopping gewählt werden. An erster Stelle stehen mit 55 % immer noch Bücher, gefolgt von Tickets für Flüge und Bahn mit 51 %. Erst dann kommen DVDs und CDs, mit knapp 43 % und das Schlusslicht beim mobilen Einkauf im Internet machen Mode, Schmuck und Accessoires mit gut 23 % aus.

Auch wenn nicht so viel gekauft wird, die Möglichkeit etwas kaufen zu können, schätzen die Benutzer von Handys, Smartphones und Tablets aber gleichermaßen.

Bildquelle: © Niko Korte / Pixelio.de

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