Montag, 18. Dezember 2017

Internet als Entscheidungshilfe bei Textilienkauf

Laut einer Studie der Gfk Panel Service Deutschland in Kooperation mit der Suchmaschine Google dient das Internet als Orientierungshilfe beim Kleidungskauf.

Erstaunlich ist, dass sich rund 63 % der Befragten über Schuhe und Kleidung im Netz informieren, aber nur 18 % wirklich diese online kaufen.

Dabei surft jeder Nutzer bevor er überhaupt einkauft durch durchschnittlich drei bis vier Webseiten von Modeanbietern. Dabei wird allerdings nicht spezifisch gesucht, sondern 40 % der Suchanfragen bestehen aus Begriffen wie beispielsweise Hose oder Pullover. Erst wenn sich Konsumente allgemein informairt haben, wird die Suche spezifischer.

Während dieses Suchprozesses entscheiden dann Konsumenten, ob sie ihr gesuchtes Kleidung dann doch im Internet oder im Einzelhandel erwerben.

Dabei sind 15 % so genannte Multi-Channel Käufer, die sowohl im Internet wie auch im Einzelhandel ihre Kleidung erwerben. Dabei gehören zu dieser Gruppe vor allem Frauen zwischen 18 und 29 Jahren.

Bildquelle: © Günter Havlena©/Pixelio.de

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

2 Kommentare

  1. Wer sich noch tiefer mit der Materie beschäftigen möchte findet unsere aktuelle analyse zum Thema Performance-Marketing für die Modebrache unter http://www.metapeople.com/leistungen/performance/cases/mode.html

  2. Man möge mich verdammen, aber ich gehöre auch zum großen Teil der Gruppe an, welche sich stets über diverse Produkte im Internet informiert und schaut, was andere zum dem Produkt sagen. Das liegt zum einen daran, dass man schon mal durch einen willkürlichen Kauf einwenig auf die Nase gefallen ist – ansonsten find ich es aber auch sinnvoll, sich vorab zu informieren, denn wenn man in einen Laden geht und der Händler versucht einen etwas anzupreisen, was dem aber nicht zwingend entspricht, so kann man auch mal aufgrund des Hintergrundwissens sein Veto eintragen. Das find ich persönlich ein Vorteil des WWW.

    Ich bin zwar keine Frau, aber zu den besagten 15 % gehör ich auch, wobei ich vorwiegend Elektronik im WWW einkaufe und Kleidung verstärkt in regionalen Läden.