Mittwoch, 31. August 2016
Schlimme Krise im Affiliate-Marketing

Schlimme Krise im Affiliate-Marketing

Wenige Tage vor Weihnachten hatte ich in meinem Artikel „Quo Vadis Affiliate Marketing 2014“ über die letzten Entwicklungen im Affiliate-Marketing berichtet.

Ich selbst wurde in der Vergangenheit immer wieder gerügt und belächelt, wenn ich über die Stagnation und Veränderungen im Affiliate-Markt gesprochen habe.

Doch nun scheinen die schlimmsten Szenarien Realität zu werden. Innerhalb von nur einer Woche gab es gleich drei schlimme Entwicklungen zu vermelden.

Es begann am 09.01. mit der Meldung, dass mit Weltbild ein weiterer Groß-Versandhändler Insolvenz angemeldet hat. Bereits in den vergangenen Jahren hatten sich mit Neckermann, Quelle, Schlecker und weiteren Versandhändler bereits einige eCommerce-Riesen damit auch aus dem Affiliate-Marketing verabschiedet.

Weiter ging es dann am 10.01. mit der Meldung, dass das Affiliate-Netzwerk Tradedoubler 20% ihrer Belegschaft in Deutschland entlassen hat. Laut ersten Meldungen zufolge sollte es nur Mitarbeiter aus den Abteilungen Lead- und Displaykampagnen betreffen, doch Insider-Informationen haben ergeben, dass es auch Mitarbeiter aus dem Publisher-Team und anderen Abteilungen getroffen hat.

Heute wurde nun die Meldung veröffentlicht, dass auch Zanox, als eines der größten Netzwerke in Deutschland und Europa ebenfalls Mitarbeiter am Hauptsitz in Berlin entlässt.

Welche Folgen haben nun diese dramatischen Entwicklungen der letzten Wochen für die Affiliate-Branche an sich und worauf basiert diese Negativ-Entwicklung.

Bereits wenige Stunden nach den Horror-Meldungen kursierten die ersten Statements, woran es liegen könnte im Internet. Hierzu möchten wir einige Experten aus dem aktuellen Facebook-Posting zitieren:

Ingo Kamps, Cayada:
Zumindest hat es die Branche nicht geschafft, sich glaubhaft von den Verbrechern zu distanzieren. Die sind fast alle noch da. Zu dem Thema gab es lediglich wiederkehrende Lippenbekenntnisse.

Axel Ratzer, Adbox24:
Affiliate Marketing muss sich m.E. neu erfinden. In einigen Kundenprojekten hatten wir uns auch gegen das Affiliate Marketing entschieden. Unterm Strich hat der Kanal nur Kosten generiert, aber kaum Mehrwert für den Kunden gebracht. Abgreifen von Gutscheinen über die Suchmaschinen war Tagesordnung. Komplizierte Cookie Weichen müssten integriert werden, um Herr der Lage zu werden. Denke die großen Programme und Affiliates bleiben bestehen. Aber für kleine Projekte bzw. Marken ist der Kanal aktuell kaum nutzbar.

Andreas Hüsch, One Advertising AG:
Das Zanox Leute entlassen musst, ist dramatisch, da ich dort sehr viele nette Menschen kennengelernt habe. Aber ich sehe das Neztwerk auch sehr kritisch. Der Marketplace hat es bislang in 2 Jahren geschafft einigermaßen fehlerfrei zu laufen. Das Tracking funktioniert, aber Analysemöglichkeiten bleiben doch eingeschränkt. Immerhin ist bei denen eine Entwicklung irgendwie zu sehen. Bei Affili.net hat man es ganz anders gemacht. Neu angemalt, ein neuer Slogan und Hurra. Das reicht aus meiner Sicht dauerhaft aber auch nicht.

Christian Loeb:
Wir haben von 2003 bis ca. 2006 super mit TD gearbeitet. Leider haben die Plattformen nicht begriffen das wir im Bereich Marktforschung einige Qualitätsstandards haben und wir Leads von „Kohle-scheffeln-mt-umfragen.de“ nicht gebrauchen können.

Martin Dorst, Dorst eMarketing GmbH:
Wirklich eine spannende Entwicklung. Die Branche muss sich endlich weiterentwickeln, davon ist seit Jahren nix nachhaltiges zu spüren. Mit ein bisschen Frontend aufhübschen ist es halt nicht getan.

Alexander Hornung:
Trend? Der Affiliate-Kanal verliert grad Umsatz, da viele Arbitrage-Geschäfte auf Grund der allseits geforderten Markttransparenz leider nicht mehr funktionieren.

Simon Schier, Redvertisment GmbH:
Neben den hier diskutierten Problemen sehe ich u.a folgende Schwierigkeit: Nicht ein einziges Netzwerk schafft es bis heute uns regelmässig persönlich als Top Affiliate darüber zu informieren, wenn neue Kampagnen starten, so dass wir diese bewerben. Das ist wirklich die simpelste Umsatzgewinnungs-Maßnahme der Welt. Statdessen müssen wir auch noch selber anfragen wo wir Umsatz machen „dürfen“ – sorry, vielleicht wurde auch einfach bislang Personal an der falschen Stelle gespart. Ja, und wir würden weit mehr Mehrumsatz bringen als ein solcher Publisher Manager kostet. Und wir sind ja nur einer von X Partnern die in verschiedenen Segmenten wirklich viel Umsatz bringen. Warum das so schwierig ist, keine Ahnung. Stattdessen wird man wie der letzte Lieferant behandelt der morgens die Getränke vorbeibringt – je nach Netzwerk – der quasi froh sein darf, überhaupt was zu machen. Dabei bezahlen wir, neben den Advertisern, deren Jobs. Also, das ganze ist absolut unverständlich – aber die Folgen waren doch schon seit längerem total abzusehen (Stichwort angebliches Wachstum, was nur noch international, wenn überhaupt realisiert wurde). So leid es mir für die Betroffenen tut, so gut – und das bitte wirklich nicht falsch verstehen – finde ich es für den Markt. Ohne finanziellen Druck ändert sich doch einfach nix. Im übrigen kann ich nur bestätigen, dass die CPO Umsätze im allgemeinen stark am wachsen sind, weiterhin. Aber aus guten Gründen eben nicht über die Netzwerke. Vielleicht wacht da ja mal jemand auf und ändert was an der Behandlung der Publisher, welche die Umsätze bringen, anstatt zu versuchen aus der Not heraus die Publisher Geschäftsmodelle (z.B Display) zu kopieren.

Felix Wunderwald, jimango:
Als Publisher meckern dass nich genug für Publisher getan wird und als Merchant eben meckern das nicht genug für Merchants getan wird. Das Netzwerk hat eben doch mehr Aufgaben als nur beide zusammen zu bringen und dann abzukassieren. Diese Aufgaben werden leider (für Publisher und Merchants) sehr selten erledigt.

Adam Opuchlik, Traffective:
Affiliate stirbt in der Form aus – nicht verwunderlich. Was sind die Top Publishermodelle aktuell? Couponing, Cashback und Retargeting. Alles Modelle, die sich am ‚last cookie wins‘ orientieren und auf den Erfolgen anderer Affiliates, welche die Kaufentscheidung mit herbeigeführt haben, aufbauen (bzw. abgreifen). Die Bonusregelungen für Mitarbeiter der Netzwerke und der Advertiser unterstützen diese Problematik on top: Du bekommst einen Bonus wenn Du X Sales ’schaffst‘. Dabei werden hier Sales von Links nach Rechts verschoben, inkrementelles Wachstum Fehlanzeige. Die Netzwerke berichten gerne vom ‚Long Tail‘. Diesen hat höchstens der Office Hund, vor einigen Jahren gab es noch Nischenseiten, welche Sales generieren konnten. Heute finanzieren sich diese Nischenseiten über CPCs und CPMs, warum sollen sie denn einen Kauf vorbereiten und einem Retargeter die Daten über Interessenten zuschachern oder aber den Sale einem Cashbacker oder Coupon-* (* steht für ein Tierchen, Lebensmittel oder sonstigen Begriff ;-)). Mehrwert für den Advertiser – null. Kosten – ja. Ferner auch allgemein die Frage der Fairness. Ich sehe einen Affiliate gleich einem Handelsvertreter. Könnte ein Handelsvertreter tatsächlich nur von lächerlichen 5% Provision auf ein Produkt leben. Was ist mit Folgeprovisionen, wenn der Merchant die CLV der Kunden ‚abschöpft‘?

Die weitere Entwicklung in den nächsten Wochen wird sicherlich spannend werden.

Hierzu möchte ich Euch auch die 37. Ausgabe von Affiliate MusixX empfehlen, welche am 31.01. veröffentlicht wird. Das Thema der Sendung wird sein „Affiliate-Trends 2014„.

Zudem wird aufgrund der aktuellen Situation sicherlich auch der große Trend-Panel auf der Affiliate TactixX am 25.01. in München sehr interessant werden, da dort auch die Vertreter der großen Affiliate-Netzwerke Rede und Antwort stehen.

Wie ist Eure Meinung zur aktuellen Lage im Affiliate-Marketing? Diskutiert mit über die Kommentare.

Eine Zusammenfassung der Kommentare, sowie Verbesserungsvorschläge für die Branche gibt es im weiterführenden Artikel.

Bildquelle: © pauline / Pixelio.de

 

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

20 Kommentare

  1. Hallo Markus,

    das sieht nicht gut aus für die Affiliates, nachvollziehen kann ich das irgendwie nicht so.
    Gerade die zwei genannten Netzwerke laufen bei mir auf hochtouren.. Muss ich mir jetzt schon um die Provi sorgen machen?!
    Gruß
    Michael

  2. Lange habe ich gezögert, aber der Beitrag liefert den passenden Rahmen.

    Wer nicht viel lesen möchte: Wir alle sind Schuld.

    In den letzten Jahren sind bei mir einige Fragen aufgelaufen und vielleicht kann mir jemand eine Antwort geben.

    @Netzwerke
    Thema Relaunch Jahr 2013: Ist das euer Ernst? Machen wir es etwas bunter und alles wird gut?
    Manche Netzwerke machen nur Ihre Startseite hübsch, ein anderes arbeitet seit mehreren Jahren mit einem Durcheinander an CI, eins macht sich etwas dunkler (Wenigstens komplett) und andere sehen aus wie 1996. Ihr seid IT Unternehmen und da kann niemand CSS?

    Thema Innovationsfreude: Da veröffentlichen doch Netzwerke Pressemitteilungen, dass sie jetzt Mastertags haben und soo innovativ sind. Willkommen im Jahr 2014. Es gibt sogar noch welche, wo man nur einen Datenfeed bereitstellen kann. Und Netzwerke, welche die einfache Verbindung von Merchant und Publisher als Innovation feiern. Herzlichen Glückwunsch! Nachfrage und Angebot nach so vielen Jahren zusammengebracht! Jetzt soll sogar die Auswertung von Referrer Daten möglich sein!

    Und manche Netzwerke bieten jetzt sogar eine Art Website Verifikation an. Und ich dachte die ganze Zeit, dass sich Klaus Mustermann mit seiner Webseite http://www.bild.de direkt bei mir beworben hat und loslegt.

    Dann wären wir schon beim Thema Fraud: Kann man melden, wird auch irgendwann mal bearbeitet. Irgendwann, bis sich genug Leute beschweren und der Affiliate genug abgesahnt hat. Den Shop des Merchant im Popup öffnen ist ja auch kein Cookiedropping oder PostView. Und Brand Bidding ist bei einem SEM Affiliate ja selbstverständlich. Da kann man niemanden direkt rauswerfen. Genau wie die Gaming Websites auf Noindex mit 200.000 Besuchern und täglich 500 Sales ohne einen Banner oder sonstiges auf der Website eingebau zu haben. Die machen alle RTB!

    Überhaupt ist es ja mal nett, mit jemanden von dem Netzwerk zu reden. Jahrelange Beschwerden über schlechten Support führen also zu Entlassungen, damit man sich mehr auf den Support konzentrieren kann. In der Tat unterscheiden sich hier die Netzwerke und nicht alle sind davon betroffen und es gibt Ausnahmen. Was aber die meisten so halten: Bevor ein Merchant nicht genug Kohle ranscheffelt, reden wir schon gar nicht mit ihm. Wenn er es aus eigner Kraft nach mehreren Jahren geschaft hat, den Kanal zu Skalieren, dann gibt es Support und man wird gepudelt. Ist doch ganz klar. Am Anfang braucht niemand Support. Das ist erst notwendig, wenn Merchants so groß sind, dass sie Inhouse genug Leute für den Kanal abstellen können. Und manche Netzwerke sind auch dann noch nicht in der Lage, eine E-Mail innerhalb eines Monats zu beantworten oder netterweise kommt dann nur eine E-Mail ohne alles mit der Supporthotline. Selten so eine Arroganz gesehen.

    Kommen wir nun zu den Publishern in Verbindung mit den Netzwerken.

    @Publisher
    Gutscheinseiten. Jaja da gibt es sogar soetwas wie einen Codex und man unterhält sich in einem Panel und diskutiert. Komisch sind aber folgende Dinge:

    Einige Publisher haben große Subnetzwerke und verbreiten die Gutscheine an eine Vielzahl an Seiten weiter. Wer sorgt das für Qualitätskontrollen? @Netzwerke: Warum sind diese Gutscheinpublisher nicht als Banner/Werbenetzwerke gekennzeichnet? Transparenz 0!

    Thema Click to Reveal: Erst schön den Cookie droppen und dann dem Nutzer Mehrwert bieten? Das ist genau so schön, wie erst den Banner anklicken, bevor man die Free SMS verschicken kann. Also eine Art Action-Klick und das ist in keinem Netzwerk gekennzeichnet.

    Wo wir gerade bei besonders beliebten Geschäftsmodellen sind, können wir gleich über Browserbars reden. Ja, die ungeliebten Dinger, die im Shop dann den Gutschein anzeigen und richtig viel Werbeleistung haben. Natürlich klären alle Publisher darüber auf, dass sie auch noch eine Browserbar anbieten. Die Coupon Publisher professionalisieren sich ja gerade und sorgen für Transparenz.

    Und dafür möchte jede Gutscheinseite bitte 30% Rabatt auf das gesamte Sortiment. Exklusiv versteht sich … Und weil die Publisher viel Wert auf eine langfristige Zusammenarbeit legen, erscheint der exklusive Gutschein dann auf allen anderen Portalen. Da helfen auch keine 5 Abmahn E-Mails nicht, denn für die Gutscheinseiten ist die Nutzererfahrung das höchste Gut! Deswegen ranken wir auch unter „Shop + Gutschein“ auf Platz 1 mit einem „Versankostenfrei“ Gutschein, den es immer gibt.

    Wer es dann noch nicht durch SEO auf Platz 1 geschaft hat, der bucht dann einfach die Brand + Gutschein bei AdWords ein. Da ist schließlich kein Brandbidding … versteht sich von selbst und die schlauen buchen dann nur auf Gutschein und leiten je nach Suchanfrage, den Nutzer dann zur richtigen Seite.

    @ Post-View Publisher
    Also wer sich das ausgedacht hat, der gehört doch weggesperrt. Dann am besten gleich noch denjenigen, der Retargeting-Postview erfunden hat. Die Triplebanner auf kinox.to und Co. überzeugen mich natürlich immer direkt, bei allen 3 Shops direkt zu kaufen. Weiß gar nicht, wo ich als erstes kaufen soll….

    @Cashback Publisher
    Das Prinzip ist nett, aber bitte unterlasst es doch einfach, auch Gutscheine mit anzubieten und in das geiche Muster wie oben genannte zu fallen.

    @Content Publisher
    Mein Beileid!

    @Preisvergleiche
    Ja CPC machen wir gerne! Wir verstehen auch, dass Ihr auf CPO Basis einfach zu wenig verdient, dafür das Ihr noch auf unsere Brand bei AdWords bietet.

    @Agenturen
    Verkauft den Leuten keinen Quatsch. „Ihr macht noch keine PR? Kein SEM oder sonstige Kanäle? Dann sollten wir direkt mit Affiliate Marketing anfangen. Der Branding Effekt ist super. Ich sag nur Performance und ihr müsst nur dann zahlen, wenn Ihr auch Umsatz macht. Am besten wir rechnen auf Klickbasis ab als Agentur, dann haben wir ja auch den Anreiz, die Performance zu liefern“ Bitte auch nicht auf Publisher Anfragen reagieren, denn wir sind ja gerade damit beschäftigt, 500 andere potenzielle Affiliates mit E-Mails zu belästigen.

    @Merchant
    Eure Cookieweiche ist echt super! Ich freue mich auf 1/4 der Provision nach der Installation der Weiche. Ist doch klar, dass wenn Ihr Google bezahlt, Ihr kein Geld für mich mehr habt. Auch wenn eure PR Abteilung gute Arbeit geleistet hat und die Leute per Direct kommen, möchte ich nicht mehr entlohnt werden. Wie wäre es eigentlich, wenn wir nur jede 5te Transaktion tracken? Die Netzwerke bekommen das eh nicht mit und ich freue mich, wenn ihr spart. Falls nicht, könnt Ihr auch pauschal gerne 60% der Provisionen jeden Monat ohne Grund streichen.

    So und ich glaube ich jetzt habe ich jede Seite angesprochen, jeder darf sich beleidigt fühlen und jeder bestätigt, dass die andere Seite „Doof“ ist.

    Wir haben alle gemeinsam ein wirklich tolles Geschäftsmodell hier. Aber wir alle machen es kaputt und hinterlassen verbrannte Erde. Und das sind keine Beispiele, die ab und zu mal vorkommen und Ausnahmen sind. Das ist 90% tägliches Affiliate Marketing.

    Gute Nacht

  3. Hallo, Markus !

    Interessanter Post, der die Entwicklung der letzten Jahre bestätigt. Aber ich glaube das dies nur die Großen betrifft. Für den Mittelstand geht das gerade erst los. Gerade Inhouse Affiliate Programme kommen wieder und werden viel intensiver betreut. Das macht es für die großen Agenturen und Netzwerke nicht besser, aber es zeigt, dass Affiliate Marketing nicht tot ist. Es verändert sich nur. Es ist die Zeit der Affiliate Consultants. Hast also alles richtig gemacht.

  4. Da habe ich doch leider die Retargeting Publisher vergessen.

    @Retargeting-Publisher
    Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn das Netzwerk groß ankündigt, das eigene Geschäftsmodell zu adaptieren und einen selbst obsolet zu machen? Es soll ja schon Netzwerke gegeben haben, wo der Geschäftsfüher höchst persönlich die besten Geschäftsmodelle kopiert und dazu entsprechen Portale/Startups als Konkurrenz zu seinen Affiliates ins Rennen schickt. Auch hier mein Beileid!

    Im übrigen braucht ihr auch mehr Transparenz, sonst fliegt euch das um die Ohren. Ich glaube da aber nicht an eine Änderung. Worüber sich noch kein Merchant Gedanken macht: Ihr habt die kompletten Daten der Shops hinsichtlich der Performance. Jede Seite ist vertagged und liefert Daten an euch. Welche Daten das sind, ist unklar und was damit passiert schon gar nicht und wenn Ihr einem Merchant sagen würdet, dass Ihr die Daten rege handelt und verkauft, dann wären viele schneller wieder weg. Das Verhalten ist ja auch kein Wunder, schließlich besteht keinerlei direkte Sondervereinbarung zwischen dem Merchant und dem Retargeting Partner.

    Und da die Netzwerke ja jetzt ins Geschäft einsteigen, wie wäre es, wenn Ihr mit den Daten als Merchant einsteigt. Bei mehreren hundert Kampagnen und Millionen von Daten wird es doch möglich sein, die profitabelsten Shops und Produkte zu identifizieren und selbst ins Geschäft einzusteigen?

    Letzten Endes kommt dann noch einmal das Netzwerk ins Spiel. Im besten Fall verleiht es völlig intransparent alljährlich auf der größten Branchenmesse einen Award an diejenigen in der Branche, die das meiste Schindluder getrieben und das System krank gemacht haben.

    Affiliate Marketing ist tot, lange lebe Affiliate Marketing!

  5. Hallo Herr Kellermann,

    werden da nicht ein paar ganz grundverschiedene Dinge in einen Topf geworfen.
    Die Insolvenzen der großen Versandhändler haben nach meinem Verständnis nichts mit dem Affiliate-Marketing zu tun. Auch der Niedergang der beiden genannten Netzwerke TD u. zanox sind aus meiner Sicht weniger Affiliate-Probleme als Management-Themen. TD schafft es seit Jahren nicht seine Hausaufgaben zu machen, da alles über die schwedische Mutter laufen muss. Und zanox hat sich schon vor Jahren nur auf die großen Accounts konzentriert und den Mittelstand vergessen – so unsere eigene Erfahrung im Umgang mit dem Account-Managment. Für mich ist das Affiliate-Marketing immer noch eine der interessantesten Brutstätten neuer Ideen, die es ohne diesen Bereich nicht gäbe – siehe Preis- u. Produktsuchen oder Postviews, von denen wir alle profitieren. Diese Neuerungen werden jedoch mit der Zeit größer und später als eigene Marketingkanäle wahrgenommen, so dass sie dem Affiliate-Markerting verloren gehen. Im Augenblick sind ein wieder ein paar „risiing stars“ im Affiliate-Umfeld im Entstehen, auf die sollten wir uns freuen. … denn auch bei uns brummt das Affiiliate-Marketing, u.a. mit tollen Publishern und neuen Netzwerken, die verstehen was das Affiliate-Marketing benötigt.
    VG,
    Georg Wiedemann

  6. Ich finde die Meldung für diese Unternehmen zwar schlimm. Allerdings glaube ich nicht an den Niedergang des Affiliate Marketings. Es wurden in den letzten Jahren in der gesamten Branchen Fehler begangen und viele Unternehmen sind nicht ganz so performance-orientiert wie sie immer gerne nach außen tun.

    Es hat sich schon gezeigt, dass in den Unternehmen oft Leute sitzen die nicht genau wissen wie man mit dem Thema umgehen muss. Das Auslagern an Agenturen ist zwar logisch, aber sind Agenturen u. Netzwerke immer darauf bestrebt Publishern genau auf die Finger zu sehen?

    Mittlerweile gibt es wieder immer mehr CPC Modelle, da sind aber auch die Unternehmen zum Teil selbst schuld, wenn Sie sich dahingehend „erziehen“ lassen.

    Mit Gutschein-Publishern muss man sich sicher auch noch etwas überlegen, ob man das jetztige System so weiterführen will.

    Und abschließend sehe ich noch eine ganz natürliche Entwicklung. Viele eCommerce Player am Markt haben mittlerweile das interne Know How um sich Private Networks zu leisten und sinnvoll betreiben zu können. Wenn diese Firmen ihre Toppublisher aus den Public Networks ziehen wird es eng für die großen Netzwerke.

    Ich sehe es als reinigendes Gewitter, einige Publishermodelle müssen grundlegend überdacht werden. Die Unternehmen müssen wieder mehr Leistung einforden als nur Massen anTraffic zu schicken. Außerdem müssen sich die großen Netzwerke selbst hinterfragen: Innovativere und individuellere Lösungen bieten.

  7. Hi Markus,

    nun ja, mann muss unterscheiden zwischen absoluter und relativer Sichtweise.

    Absolut gesehen wurden hier bei Tradedoubler und Zanox Leute entlassen. Zwei bekannte Affiliate Netzwerke in Deutschland, das fällt natürlich auf.

    Relativ gesehen aber entwickelt sich Tradedoubler und Zanox stetig weiter, es werden neue Technologien und neue Firmen aufgelauft, das Geschäft in anderen Richtungen erweitert. Die genauen Gründe WARUM und WIE VIELE Mitarbeiter entlassen wurden, ist auch nicht bekannt.

    Übrigens, die Insolvenz von Weltbild betrifft nicht alle Bereiche. Buch.de z.B. bleibt davon komplett verschont, genauso wie andere Tochterunternehmen. Und die Insolvenz hat auch nichts mit Affiliate zu tun, daher ist es auch kein „schlechtes Omen“.

    Irgendwie vergessen wurde hier noch aufzulisten, wie viele Publisher und Agenturen letztes Jahr dicht machen und Leute entlassen mussten…

    Und um wirklich eine Aussage treffen zu können, ob Affiliate gerade eine Stagnation erfährt wäre eine unabhängige und wirklich repräsentative Umfrage bei den Advertisern vonnöten, inwieweit sie Affiliate Marketing in ihrem Marketingplan sehen, pushen und weiterentwickeln wollen.

    Einige interessante Ansätze habe ich vor kurzem auch in einem Interview verfasst: http://www.kolumne24.de/affiliate-interview-mit-mir-selber-affilex-bei-kolumne24

    Fazit: Entlassungen sind nicht schön aber sicherlich noch kein Anlass sazu, unser Marketingkanal absteigen zu sehen.

  8. Bei kleineren Nischenthemen habe ich gute Erfahrungen mit direkten, persönlichen Vereinbarungen gemacht – da komme ich ohne ein Netzwerk aus. Habe höhere Provisionen, bekomme auch beim Content Unterstützung etc. die Basis ist natürlich Vertrauen und eine funktionierende Geschäftsbeziehung…

    Was mich bei großen Netzwerken nervt ist auch die Pflege der Daten. Ich habe einfach keine Lust mühsam Werbeflächen einzupflegen. Genau bei solchen Dingen erwarte ich eigentlich auch Unterstützung durch das Affiliate-Netzwerk…

    Viele Grüße
    Max

  9. Servus, mich wundert ja, dass in dem Zusammenhang keiner von den Veränderungen im SEO bereich und bei Social Media spricht. Ich würd davon ausgehen das viele Affiliate Seiten qualitativ nicht sehr hochwertig sind und deshalb im letzten Jahr abgestraft wurden. Gleichzeitig gibt es weniger Leute die aktiv Blogs betreiben da sie ihre Meinung bei Facebook und Co kund tun können. Ich würd also vermuten, dass massiv Werbeflächen verloren gegangen sind.

    Das verstaubte Versandhändler den sprung ins 21. Jahrhundert nicht geschafft haben, hat meiner Meinung nach auch nichts spezifisch mit Affiliate Marketing zu tun. Alle genannten Firmen haben doch am Katalog-Denken festgehalten.

    Ja, ich finde die Affiliate Marketing Plattformen auch veraltet aber ich glaube es ist eher eine Hype Blase geplatzt. Langfristig zeigt sich halt welche Werbemaßnahmen etwas bringen und welche nicht. Laut Marketing Textbuch sind Gutschein- und Rabattschlachten kein Geschäftsmodel sondern ein Weg in die Insolvenz. Und die hässlichen Werbebanner die von vielen Affiliateprogrammen zur verfügung gestellt werden funktionieren bestimmt nicht mal im Display Marketing.

  10. Das Aus von Weltbild hat jetzt mit dem Thema meiner Meinung nach wenig zu tun.
    Insolvenzen großer Marken die auch Partnrprogramme betreiben wird es immer geben.
    Der Weltbild Traffic geht halt jetzt vermutlich zum großen Teil zu Amazon. Da kann man als Affiliate auch mitverdienen. Nach der Praktikerinsolvenz vermittelt man dann halt zu obi oder hagebaumarkt.
    Es dürften mehr neue Merchants hinzukommen, als bestehende den Markt verlassen. Da sehe ich jetzt kein Problem.

    Was aber stimmt ist, dass dies Netzwerke langsam Probleme bekommen.
    Das wundert mich nicht. Für kleine bis mittelgroße Shopbetreiber machen Netzwerke Sinn, da man als kleiner und noch unbekannter Anbieter bei Inhouse Programmen kaum viele gute Affilates gewinnen kann.
    Aber richtig große Partnerprogramme die im Monat 6 oder 7stellige Eurobeträge an Provisionen auszahlen, zahlen auch ordentlich Netzwerkgebühren (wenn auch wohl kaum noch 30%). Das hier der Trend immer mehr zu Inhouse geht ist nur zwangsläufig.

    Zudem kommt hinzu, dass die Tätigkeiten der Affiliates immer mehr reglementiert werden (Brand Bidding, PostView, Gutscheine, etc.).

    Dennoch wird Affiliate weiterhin eine große Zukunft haben und wachsen.
    Es wird immer mehr Firmen geben, die Ihr Business auch im Internet machen wollen.
    Diese dürften nach dem Launch zuerst mit SEM, Display und Emailmarketing starten.
    Danach bietet es sich dann oft an, auch ein Partnerprogramm zu starten.
    Bei guter Betreuung und neuen Features haben dann auch die Netzwerke weiterhin eine Zukunft.

  11. Hallo Markus,

    ich hab jetzt lange überlegt, ob ich da etwas dazu schreiben soll. Aber es beschäftigt mich dann doch zu sehr und das Thema liegt mir persönlich am Herzen. Ich bin es nämlich langsam Leid an jeder Ecke nur Krise, Schlechte Stimmung, Betrügertum etc. zu hören, wenn die Rede auf Affiliate Marketing kommt.

    Ich persönlich finde, dass die Darstellung der Branche in dem Artikel und auch einigen davor etwas zu reißerisch und populistisch ist. Es ist absolut ok, Dinge die nicht gut Laufen anzusprechen und seine Meinung darüber kund zu tun, jedoch eine Insolvenz eines Milliarden Umsatz Unternehmens dafür als Begründung zu verwenden die Affiliate Branche tot zu sagen einfach unfair der Branche und auch den Leuten bei Weltbild und anderen betroffenen Unternehmen gegenüber.

    Desweiteren haben die von Dir gerannten Netzwerke und sicher auch weitere Fehler gemacht. Das liegt aber in der Natur des Menschen. Wichtig ist aber doch, dass man aus Fehlern lernt. Es ist immer traurig, wenn Fehler gemacht werden, die dann auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden. Jedoch ist auch das ein leider normaler wirtschaftlicher Vorgang, der nicht nur in der Affiliate Branche stattfindet und in meinen Augen nicht unbedingt als Krise bezeichnet werden sollte – schon gar nicht als schlimme, schlimmste, allerschlimmste…

    Man nehme nur einmal MAN, Siemens, Telekom, Karstadt etc., deswegen geht es weder der Elektrobranche extrem schlecht noch der Retail Branche. Und auf die Zahlen muss so oder so jeder achten
    Ich denke auch, dass gerade Du als „Koryphäe des Affiliate Marketing“ die Aufgabe hast eben nicht alles schlecht zu reden, sondern Dinge gerade zu rücken, denn die Dinge ins Negative zu ziehen ist für jeden ein Leichtes. In dem Zusammenhang fällt mir der Spruch ein: „Beiße nie die Hand, die Dich füttert“. Und auch Du, soweit ich das weiß, verdienst Dein Geld in dieser Branche.

    Natürlich gibt es hier und da Optimierungsbedarf und die Netzwerke sind praktisch gezwungen sich „neu“ auszurichten. Aber das passiert schon immer und wird auch weiterhin passieren. Ich sehe das Affiliate Marketing ähnlich wie Herr Wiedemann oben schon geschrieben hat. Als das kreative Zentrum des Online Marketing. Und genau die Diversifikation und Professionalisierung der einzelnen Maßnahmen und das Abziehen dieser in andere Kanäle ist ein Punkt der das Affiliate Marketing wirklich betrifft. Hier sollte eine einheitlichere Betrachtung stattfinden.

    Dino Leupold von Löwenthal

  12. Das grundlegende Problem ist aus meiner Sicht, dass alle am Betrug der Merchants mitverdienen: Die Leistung der Mitarbeiter in Agenturen und bei Partnerprogrammplattformen wird an deren Umsatz gemessen. Egal ob ein anderer Kanal dadurch Umsatz verliert. Und die TOP- Affiliates sind meist die TOP- Betrüger.

    Auch der Online Marketing Manager des Merchants wird nach dem durch ihn generierten Umsatz bezahlt. Wenn also Gutschein- Affiliates Sales abfassen, welche ohne diese Affiliates auch so passiert wären, hat der Merchant sinnlos bezahlt, und nicht einen Sale mehr generiert!

    Der Merchant ist gefragt, zuerst zu definieren, was für ihn echter „Erfolg“ bedeutet, und alle anderen dürfen nur dann besser bezahlt werden, wenn sich dieser echte Erfolg einstellt.

    Ansonsten macht bald niemand mehr Affiliate- Marketing im herkömmlichen Sinn.

    Inhouse- Partnerprogramme (bei denen der Merchant alle Daten in der Hand hält, und nicht mehr Fantastrilliarden an Provision für eine reine Zahlungsdienstleistung an Plattformen abgeben muss) sind im kommen.

  13. Hier werden ein paar Kündigungen dramatisiert und ein kompletter Online-Marketing-Kanal in Frage gestellt, etwas übertrieben, wie ich finde. Online-Marketing ist in den letzten Jahren eben erwachsen geworden, für jeden Kanal gibt es Spezialisten und die Zeiten wo Affiliate viele zusätzliche Online-Marketing-Kanäle mit abgedeckt hat, die neigen sich eben dem Ende, das ist alles. Statt möglichst viele Bereiche mit abzudecken um zusätzliche Umsätze zu generieren ist Gesundschrumpfen und wieder auf’s Wesentliche, auf den Kern konzentrieren vielleicht der einzig richtige Weg. Die Frage sollte daher vielmehr lauten, welche Online-Marketing-Kanäle sollte Affiliate in Zukunft überhaupt mit abdecken, für welche Branchen ist Affiliate auch in Zukunft unverzichtbar. Laßt es uns nicht Krise nennen, vielmehr Chance zur Neuausrichtung.

  14. Oh mann – das habe ich als erstes beim Lesen des Beitrags gedacht. So ein Quatsch.
    1. Weltbild hat ja nix mit affiliate zu tun.
    2. Tradedoubler hat sich in den letzten Jahren fast völlig aus Deutschland zurückgezogen – da ist diese Entwicklung ganz normal.
    3. Netzwerke hatten schon immer eine hohe Fluktuation – Axel Springer baut nach Verkauf und Übernahmen wieder um – auch normal.

    Nur was soll das mit einer Krise im Affiliate Marketing zu tun haben? NIX

  15. Ich denke es ist die logische konsequenz.
    Die Innovation der meisten Netzwerke belief sich ja in dne letzten Jahren eher auf CI-Änderungen oder Preisdumping.
    Performance Marketing in Deutschland wird es weitergeben, ob die Netzwerke Ihren weg der letzten Jahre so weitergehen können ist nun mal mehr als fraglich. Es fehlt an innovativen Abrechnungsmodellen.
    Um einen Mehrwert für Kunden und Affiliates zu schaffen ist aktuell einfach mehr notwendig als auf Postview, Retargeting, Cashback oder Couponing zu setzen. Durch diese Kanäle hat ein klassischer Affiliate kaum Chancen um auf seinen Schnitt zu kommen.
    Es bleibt abzuwarten ob die Netzwerke eine innovation in Ihren Customer Journey Abrechnungsmodellen wirklich herbeiführen um einen Wandel zu erzielen. Andernfalls werden hier diverse andere Online Marketingkanäle das ganze einfach verschmelzen lassen und ein klassisches Affiliate Marketing wird es dann so nur noch sehr gering geben.

  16. Hoert auf zu rumzuheulen und tut was

    Der rechtsweg ist ja zum glueck nicht ausgeschlossen

    Wer wissen will, wie man netzwerk, agentur und merchant erfolgreich verklagt, gerne mail an mich – jens ät munig dot com

  17. Nachtrag: gilt analog für netzwerke/agenturen/merchants gegen affiliates, die sich nicht an die spielregeln halten – verklagen und gut is

    Und wenn das nicht geschieht, ist klar, dass hier entweder amigokisten am laufen sind oder weicheier am ruder sitzen, die betrüger wie kleinkinder behandeln – du du du – nein nein nein – reicht eben nicht aus

    Geh vor gericht – es lohnt sich 🙂

  18. Guter, übersichtlicher Beitrag, der die aktuellen Entwicklungen gut zusammenfasst. Onlinemarketing, insbesondere Affiliatemarketing sind ein schwieriges Umfeld. Mittelfristig wird das wohl den CPC-Anbitern in die Karten spielen. Abet langfristig sollten innovativere Formen der Online- Werbung kommen.

  19. Sehr interessanter Artikel. – Die Entwicklung wird so einiges Umstürzen, aber ich denke auch neues schaffen. Wie „Marco Janeck“ auch schon geschrieben hat, es wird eher die großen betreffen, bei den kleinen geht die Entwicklung gerade erst los. Und – Die kleinen, so habe ich das jetzt mitbekommen, schreiben viel mehr geben sich mühe und berichten mit einen Mehrwert – und das ist es was gefragt ist. Vg. Maik Strunk

  20. Weltbild hat laut Medienberichten ja eher was kirchenpolitisches als Grund. 🙂
    Schön finde ich, daß Herr Wiedemann sich zu Wort meldet und die Panik ein wenig lindert. So zeigt sich für mich, daß auch mal ein Anbieter durchaus seine Mühen mit den Netzwerken haben kann, dabei aber grundsätzlich nicht den Nutzen von uns Affiliates vergisst. (Ok, ich bekomme meine Gutscheincodes auch geliefert, bin also so wie Anonymous schreibt, Teil eines Netzwerks, ich würde aber sehr gerne die Gutscheincodes die man ohnehin immer bekommt – versandkostenfrei bei Zalando zB, weil es ja kein Gutschein ist, sondern eine Serviceleistung des Shops – nicht veröffentlichen. Das überfordert mich aber technisch und bisher habe ich noch niemanden gefunden, der mir das umsetzen kann.)
    Ich mag selber Gutscheine, ich kaufe NIE ohne ein. Aber ich gehöre eben auch zu denjenigen, die sich durch einen Gutscheincode zu einem Kauf verlocken lassen. Und da bin ich sicherlich nicht alleine.
    Gruß, Max