Montag, 19. Februar 2018

Für die Optimierung von Profilen bei Google+ ist jetzt die richtige Zeit

528895_web_R_K_B_by_Markus Wegner_pixelio.deFür einigen Aufruhr sorgten in der letzten Zeit Berichte, nach denen Google für die Positionierung in Suchmaschinen Informationen aus seinem eigenen Netzwerk Google+ heranzieht beziehungsweise heranziehen wird. Dabei spielen etwa Empfehlungen und die gezogenen Kreise um das jeweilige Profil eine Rolle. Was einerseits Entrüstung hervorruft, ermöglicht andererseits ungeahnte SEO-Resultate. Richtig eingesetzt bietet Google+ hervorragende Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung. Darüber hinaus lässt sich das Netzwerk vorzüglich zur Steuerung des Traffics nutzen.

Bislang stand Google+ weit hinter Spitzenreiter Facebook zurück. Bezogen auf die aktive Nutzung schaffte es das Mitglied der Google-Familie gerade einmal auf Platz 5 bei den beliebtesten sozialen Netzwerken in Deutschland. Es musste sogar noch Stayfriends, Wer-kennt-wen und Xing den Vortritt lassen. Experten gehen allerdings davon aus, dass die Zahlen für das Jahr 2013 eine andere Sprache sprechen werden. Aktuell liegt noch keine Auswertung vor, aber es wird angenommen, dass sich Google+ über eine enorme Zuwachsrate freuen darf. In Zukunft wird also ein Profil auf Google+ an Bedeutung gewinnen. Auch die abweichende Nutzung des Google-Netzwerks von Facebook ist ein wesentliches Argument für eine Präsenz hier. Während auf Facebook soziale Kontakte im Vordergrund stehen, wird Google+ hauptsächlich zum Weitergeben von Informationen genutzt. Ein Vorteil für Unternehmen, die somit ihre Reichweite erheblich erhöhen können. Voraussetzung dafür ist aber der richtige Aufbau des Profils. Es sollte sich von einem Profil bei Facebook unterscheiden:

  • Erstellen eines „Über mich“ – Bereichs

Für die Anzeige des Profils in den Suchergebnissen nutzt Google die Profileinstellungen, die im „Über mich“-Bereich zu finden sind. Sie spielen für die Meta Description eine wesentliche Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den ersten 160 Zeichen. Daher sollten darin alle wichtigen Informationen untergebracht werden.

  • Relevante Keywords in Überschriften nennen

Auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen werden nicht nur Webseiten angezeigt. Beiträge von Google+ finden ebenfalls einen Platz, sofern sie entsprechend aufgebaut sind. Die Überschrift wird bei den Suchergebnissen als Titel verwendet. Deshalb ist das Nennen von relevanten Keywords in den Überschriften essentiell. Zugleich sollte die Überschrift gut lesbar sein und Interesse wecken.

  • Reichweitenerhöhung durch Hashtags

Werden die Beiträge mit Hashtags (#) versehen, wird die Suche nach Beiträgen zu gleichgearteten Themen vereinfacht. Das wiederum erhöht die Reichweite.

  • Indexierung eigener Beiträge

Auch vom Profilbetreiber erstellte Beiträge gelangen auf die Ergebnislisten. Der Grund ist die Indexierung eigener Postings von Google. Für Unternehmen eine tolle Sache: Durch Empfehlungen können sie ihre eigenen Beiträge blitzschnell indexieren lassen.

Ob Google die aus seinem Netzwerk gezogenen Informationen bereits nutzt, dazu liegt keine offizielle Stellungnahme vor. Auch eine geplante Nutzung wurde nicht angekündigt. Dennoch sind sich Branchenkenner einig, dass Google die damit verbundenen Vorteile nicht ungenutzt lässt beziehungsweise lassen wird. Schließlich kann man durch die gewonnenen Erkenntnisse eine stärkere Individualisierung der Ergebnisse und eine Verfeinerung des Suchalgorithmus vornehmen. Dass Google beständig an seinem Suchalgorithmus arbeitet, ist kein Geheimnis. Ebenso verhält es sich mit der permanent angestrebten, verbesserten Nutzerfreundlichkeit. Noch individuellere Ergebnisse sind in dieser Hinsicht ein bedeutender Schritt. All jenes hat aber auch auf Unternehmen Auswirkungen. Sie müssen sich den Veränderungen anpassen, um Suchmaschinen erfolgreich zu nutzen und mehr Besucher auf ihre Seiten locken zu können.

Bildquelle: © Markus Wegner / Pixelio.de

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