Freitag, 25. Mai 2018

Google+ richtig nutzen

228782_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.deMitglied im Sozialen Netzwerk Google+ sind viele Unternehmen, aber an der richtigen Nutzung hapert es noch. Dabei tun sie gut daran, ihren Auftritt zu perfektionieren. Es wird vermutet, dass Google die Informationen, die es über sein Netzwerk erhält, als Kriterium für das Suchmaschinen-Ranking nutzt. Der Internetriese selbst gab dazu keine Stellungnahme ab. Allerdings gehen Experten bereits von dieser Praxis aus oder zumindest davon, dass die Nutzung der quasi vor der Haustür liegenden Informationsquelle erfolgen wird.

Wie beim Marktführer Facebook werden auf Google+ Beiträge unter anderem weiterempfohlen, der Bekanntheitsgrad eines Unternehmens, Produkts oder einer Marke somit um ein Vielfaches erhöht. Google misst derartigen Empfehlungen einiges an Bedeutung bei. Demzufolge wird nicht nur darauf geachtet, dass ein Beitrag oder eine Webseite empfohlen wird, es wird zugleich geschaut, von wem die Empfehlung kommt. Das Ansehen des Empfehlenden hat einen großen Einfluss auf die Relevanz der Empfehlung. Gerade Google kann in dieser Hinsicht genau nachvollziehen, von wem die Empfehlung stammt und wer sie erhalten hat. Webseiten-Besuchern sollte daher unbedingt die Möglichkeit eingeräumt werden, per Klick eine Empfehlung abzugeben. Selbst wenn jene nicht zu einem erhöhten Traffic führen, profitiert der Empfehlungsempfänger von dem sogenannten Social Signal. Die Erhöhung der Popularität auf Google+ und das Sammeln von Empfehlungen versprechen eine aussichtsreiche Position für den Zeitpunkt, ab dem die Einbeziehung der Daten aus dem Netzwerk für das Suchmaschinenranking erfolgt.

Im Nachfolgenden ein Überblick darüber, wie eine Präsentation auf Google+ erfolgreich gestaltet wird:

  1. Gewinn von Followern

Viele Nutzer schaffen die Voraussetzungen für einen gelungenen Auftritt. Dabei gilt es nicht nur, dass die Nutzer eine Empfehlung – ein sogenanntes Plus One – abgeben, sie sollten außerdem Kreise um das Unternehmen ziehen. Um das zu erreichen, wird auf der Unternehmenswebseite für das Google+ Profil geworben und die Kunden werden aufgefordert, dorthin zu folgen. Gewinnspiele und Rabattaktionen stellen hierfür lukrative Anreize dar.

  1. Die Verknüpfung von Auftritten

Webseitenbesucher sollte es ermöglicht werden, über die Google+ Badges die Webseite selbst und alle vorhandenen Unterseiten empfehlen zu können. Vor allem bei Seiten, die auf Content basieren wie etwa Blogs, macht das Sinn.

  1. Definieren der Ausrichtung

Obgleich es sich bei Google+ ebenfalls um ein Soziales Netzwerk handelt, sollte der Aufbau des Unternehmensprofils hier vom Profilaufbau auf anderen Seiten abweichen. Google+ wird vordergründig zum Teilen von Informationen verwendet. Daher ist das Netzwerk der richtige Platz, um Infos zu Produkten, Veranstaltungen und Ähnlichem zu veröffentlichen. Unerlässlich sind Bilder, die jeder Beitrag enthalten sollte.

  1. Feedbackanalyse

Um die Aufmerksamkeit der Besucher dauerhaft auf sich zu ziehen, ist eine beständige Feedbackanalyse unverzichtbar. Die Reaktion auf die einzelnen Beiträge gibt Aufschluss darüber. Was wurde geteilt und empfohlen? Wo gab es besonders viele Kommentare? Darüber lässt sich in Erfahrung bringen, was die Besucher interessiert und was nicht.

  1. Interessante Inhalte bereithalten

Ausschlaggebend ist ferner der Inhalt der Beiträge. Mindestens einmal wöchentlich sollte ein Beitrag erscheinen. Allerdings nicht nur aus dem Grund, weil etwas geschrieben werden muss. Der Inhalt muss für den Besucher einen Mehrwert haben. Damit es immer etwas Interessantes zu berichten gibt, hilft die Erstellung eines langfristigen Redaktionsplanes.

Bildquelle: © Stephanie Hofschlaeger / Pixelio.de

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