Mittwoch, 18. Januar 2017
Weitere Konsolidierung der Affiliate-Branche

Weitere Konsolidierung der Affiliate-Branche

Vor Kurzem gab bereits Heine.de bekannt, dass sie Ihr Partnerprogramm bei affilinet beenden und nun exklusiv bei Zanox vertreten sind.

Kurz darauf verkündete die Mode-Marke Mexx.de (Agentur: nonstopConsulting) die Einstellung des Partnerprogramms zum 28. August dieses Jahres  bei affilinet und die exklusive Weiterführung bei TradeDoubler.

mexx

Des Weiteren hat mit Praktiker (Agentur: hmmh) einer der größten Baumärkte Insolvenz angemeldet und somit natürlich auch ihr Partnerprogramme beendet.

Heute wurde nun bekannt, dass mit ProMarkt (Agentur: nonstopConsulting) ein weiteres Elektronik-Partnerprogramm zum 31.07.2013 eingestellt wird.

promarkt

Bereits im letzten Jahr stellten mit Schlecker.de und Neckermann.de zwei große Retailer ihr Affiliate-Programm aufgrund der Insolvenz ein.

Ich denke, die Konsolidierung der Affiliate-Branche schreitet derzeit massiv vorab.

Was glaubt Ihr, wie sich die Branche weiter entwickeln wird? Diskutiert mit und schreibt in den Kommentaren Eure Meinung zur aktuellen Entwicklung.

Bildquelle: © Thorben Wengert / Pixelio.de

Über Markus

Markus Kellermann ist bereits seit 1999 im Online-Marketing tätig und Geschäftsführender Gesellschafter der Digital-Marketing-Agentur xpose360 GmbH mit Sitz in Augsburg. Als Autor hat Markus Kellermann bereits eine Vielzahl von Artikeln in Fachmagazinen publiziert. Zudem organisiert er mit der Affiliate NetworkxX, der Affiliate Conference und dem Affiliate Innovation Day drei der bedeutendsten Affiliate-Veranstaltungen und betreibt neben dem Affiliate-Portal affiliateBLOG.de auch den Podcast Affiliate MusixX.

6 Kommentare

  1. Also ich denke es ist ein reines aufräumen. Es gibt soviel Müll am Markt was die Struktur der Programme angeht. Und solange Agenturen nur 08/15 Programm aufstellen, gerade Beispiel ProMarkt, wird da immer Amazon die Nase vorne haben. Affiliate Marketing ist und bleibt der Markt der Zukunft. Und Programm funktionieren dann, wenn Sie richtig aufgebaut sind, und vor allem richtig betreut werden.

    Bei allen deinen Beispielen oben, kann/konnte man von Betreuung sicher nicht sprechen. Die liefen einfach mal so weil es zum guten gehört ein Programm zu haben. Das war´s.

    So kann ein Partnerprogramm nicht funktionieren. Früher hat es mal gereicht ein PP bei Affilinet oder wo auch immer aufzusetzen. Mittlerweile muss da aber ganz sicher mehr kommen.

    Grüße von Mallorca
    Ralf

  2. Kleiner Fehler im Artikel: Mexx wird nur bei Affilinet beendet und läuft bei Tradedoubler weiter.

  3. Bin gleicher Meinung!
    Es gab Zeiten, da konnte man mit paar Logos, etwas Text und paar animierten Bannern richtig gut Geld im 5 Stelligen Bereich verdienen. Da brauchte man aber auch keinen großartigen Support.

    Was ist aber nun?

    Schon alleine wenn viele Programmbetreiber denken, das 10 Bannern davon welche schon Jahre alt und schlechte Produktdaten ausreichen, der liegt falsch!

    – Was sollen wir mit Produktdaten ohne EAN usw.?
    – Unformatierte Produktbeschreibungen?
    – Bilder die entweder zu klein oder zig MB groß sind?

    Hier ist auch jeweilige Plattform gefragt, die das vereinheitlichen sollten!
    Irgend wie habe ich aber den Eindruck, die verdienen immer noch genug – oder?

    PS: Ich brauche aber auch nicht ständig aller 2 Tage Newsletter von kurzfristigen 1-2 Tagesaktionen, wie 2x Zahncreme zum Preis für eine oder Sonnenschutz 15% günstiger! Da lohnt weder ein Newsletter noch anderweitig Zeit zu investieren!

  4. Ralf und Karsten bringen es beide auf den Punkt. Außerdem haben Insolven (auch größerer Marken) und der Wechsel einzelner Shops exklusiv zu einem Nettwerk, noch dazu nicht zu einem der beiden Großen, nichts mit Konsolidierung einer Branche zu tun.

    Das es diese gibt stimmt zwar, aber erstens ist das nicht schlimm sondern die Chance für die Profis und die Guten und zweitens ist das immer, überall und in jeder Branche so.

    P.S. Wir brauchen die Aktions Newsletter sehr wohl, die Bedürfnisse und Ansprüche sind eben unterschiedlich und vom Geschäftsmodell abhängig.

  5. Es mag sein, daß es ein wenig abseits des eigentlichen Themas liegt: Aber ich fand es ganz gut, daß bestimmte Anbieter bei mehreren Netzwerken zur Verfügung standen. Ich habe immer wieder „ein paar Probleme“ mit nicht auftauchenden Provisionen und da kann man ganz prima testen bei welchen Netzwerken sowas häufiger auftaucht und sich dann sein Lieblingsnetzwerk suchen. :)Die Aktionsnewsletter und die 2 Zahnpastatuben für den Preis von 3 Aktionen finde ich auch eher enervierend, aber wie Karsten schon sagt: Irgendwer wirds schon für sein Modell brauchen.
    Unangenehm finde ich die extrem schlechten Gutscheinbeschreibungen die es immer wieder mal gibt und den sehr frechen Ton mit dem man dann – wenn man den Gutschein veröffentlicht hat – angeschrieben wird, obwohl man ja von den ganzen Einschränkungen nichts wissen konnte. Stand ja nicht in der Gutscheinbeschreibung. 🙂
    Gruß, Max

  6. Also das Heine zu Zanox geht, da sind sie selbst schuld, Brandbidding kann man auch einfacher haben, aber mal davon abgesehen ist es für den Advertiser doch einfacher sich auf ein Netzwerk zu fokussieren bei dem er dann noch ein kleines Plus bekommt, also sich mit 3 Netzwerken oder mehr zu beschäftigen. Klaro jedes Netzwerk hat Vor- und Nachteile und viele Nachteile sind rein subjektive Wahrnehmung oder resultieren aus eine negativen Erlebnis, aber da muss eben jeder seinen eigenen Weg finden.
    Schlecht gewählt finde ich das Beispiel mit Neckermann.de denn der Onlinebereich wurde ja nur bei der Insolvenz mitgerissen und das Affiliate-Programm wurde aktiv betreut! Hier war immer Kommunikation und Flexibilität vorhanden!
    Und mal ehrlich… das ein ProMarkt sein Affiliate einstellt liegt daran das ProMarkt gerade Häppchenweise an Expert veräußert wird, der Shop ist nun erst mal geschlossen ist, das schließt ja nicht aus das es ein Comeback gibt!
    Also netter Beitrag, aber da fehlt mir leider inhaltlich ein wenig die Muse eines ausführlichen Artikels.