Nach einer einjährigen Pause war es am 21.05.2026 endlich wieder soweit: Der Awin ThinkTank DACH kehrte zurück – und zeigte eindrucksvoll, warum das Event für viele zu den wichtigsten Affiliate-Veranstaltungen im deutschsprachigen Raum gehört.
Im Berliner Motorwerk trafen sich Advertiser, Publisher, Agenturen und Technologiepartner:innen, um über die Zukunft des Affiliate-Marketings zu diskutieren. Dabei wurde schnell klar: Die Branche steht aktuell vor einem massiven Wandel. KI, verändertes Suchverhalten, neue Attribution-Modelle und komplexere Customer Journeys verändern Affiliate-Marketing fundamental.
Gleichzeitig zeigte der ThinkTank aber auch, dass persönlicher Austausch, hochwertige Inhalte und starke Partnerschaften wichtiger sind denn je.
Klasse statt Masse: Warum der ThinkTank anders funktioniert
Schon beim Betreten der neuen Location wurde deutlich, dass der ThinkTank bewusst anders aufgebaut ist als klassische Marketing-Events. Keine überfüllten Messehallen, keine Dauer-Sales-Pitches, sondern ein kuratiertes Format mit Fokus auf echten Austausch und strategische Diskussionen.
Das Konzept ging auch 2026 wieder voll auf. Statt oberflächlichem Networking standen Gespräche mit Substanz im Mittelpunkt – zwischen Publishern, Advertisern, Netzwerken und Technologiepartnern.
Besonders angenehm war die entspannte Atmosphäre im Motorwerk Berlin, das mit industriellem Charme und großem Außenbereich perfekt zum Event passte. Bereits am Morgen entstanden bei Kaffee und ersten Gesprächen intensive Diskussionen über die aktuellen Herausforderungen der Branche.
Tim Lomborg: Affiliate-Marketing steht vor der größten Transformation seiner Geschichte
Zum Start in den Konferenztag präsentierte von Tim Lomborg, Regional Managing Director bei Awin seine Opening Keynote.
Sein Vortrag machte deutlich, dass Affiliate-Marketing aktuell vor einem fundamentalen Umbruch steht. Dabei geht es längst nicht mehr nur um bessere Tracking-Lösungen oder neue Werbeformate, sondern um eine komplett neue Logik von Commerce, Attribution und Customer Journey.
Die zentrale Botschaft:
Affiliate-Marketing entwickelt sich von einem klassischen Klick-Tracking-Modell hin zu einer AI-Commerce-Infrastruktur.
Vom simplen Pixel-Tracking zur komplexen Multi-Signal-Welt
Besonders spannend war Lomborgs Einordnung der Entwicklung des Affiliate-Marketings über die letzten Jahre hinweg.
Früher funktionierte Affiliate-Marketing vergleichsweise simpel:
- Ein Nutzer klickt auf einen Affiliate-Link
- Ein Cookie wird gesetzt
- Ein Pixel misst die Conversion
- Der Sale wird attribuiert
Dieses Modell funktionierte lange hervorragend. Doch laut Lomborg existiert diese „Simple World“ heute praktisch nicht mehr.
Die heutige Realität besteht aus einer Vielzahl paralleler Systeme und Einflussfaktoren:
- Mobile Devices
- verschiedene Browser
- Consent- und Datenschutzanforderungen
- Cookie-Einschränkungen
- Cross-Device-Nutzung
- Apps und geschlossene Plattformen
- AI-Systeme
- Zero-Click-Journeys
- mehrere Publisher entlang der Journey
Dadurch wird klassische Last-Click-Attribution zunehmend unzureichend.
Stattdessen entstehen laut Awin neue Tracking- und Attributionsmodelle wie:
- Deterministic Tracking
- Probabilistic Attribution
- Server-to-Server-Technologien
- Modeled Attribution
- Multi-Signal-Infrastrukturen

Besonders interessant war dabei die Aussage, dass Affiliate-Marketing künftig deutlich stärker auf Signalkombinationen statt auf einzelne Klicks angewiesen sein wird.
„AI wird zur neuen Eingangstür des Internets“
Ein Satz aus dem Vortrag dürfte vielen Besuchern besonders im Kopf geblieben sein:
„AI wird zur neuen Eingangstür des Internets.“
Lomborg zeigte eindrucksvoll, wie stark KI das Such- und Kaufverhalten bereits heute verändert.
Die präsentierten Zahlen waren dabei teilweise erstaunlich deutlich:
- Bereits 50 Prozent der Konsumenten nutzen aktiv AI-basierte Suche
- Rund 60 Prozent aller Suchanfragen enden inzwischen ohne Klick
- 20 bis 50 Prozent des bisherigen Traffics gelten als gefährdet
- 79 Prozent der Nutzer sagen, dass KI ihre Kaufentscheidungen sicherer macht
Die Daten basierten unter anderem auf Studien von McKinsey, Bain und Suzy aus dem Jahr 2025.
Die Konsequenz daraus ist enorm:
Klassische Suchmaschinen verlieren schrittweise ihre Rolle als alleiniger Einstiegspunkt im Internet. Nutzer interagieren stattdessen zunehmend direkt mit LLMs wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity – und erhalten dort bereits konkrete Produktempfehlungen, Vergleiche und Kaufentscheidungen.
Warum Affiliate- und Review-Seiten im KI-Zeitalter gewinnen könnten
Besonders spannend war eine weitere Analyse innerhalb des Vortrags.
Laut Daten der SEO-Expertin Lily Ray stammen bereits 49 Prozent aller LLM-Retrievals bei „Best Product“-Suchanfragen aus Affiliate- und Review-Content.
Das bedeutet konkret:
Wenn Nutzer KI-Systeme nach Produktempfehlungen fragen, greifen die Modelle besonders häufig auf:
- Vergleichsportale
- Testberichte
- Review-Seiten
- Affiliate-Publisher
zurück.
Das war eine der wichtigsten Erkenntnisse des gesamten Vortrags.
Denn während viele Publisher aktuell vor allem Risiken durch AI sehen, zeigte Lomborg auch die enorme Chance dahinter:
Hochwertige, vertrauenswürdige Inhalte könnten im AI-Zeitalter sogar noch relevanter werden als im klassischen SEO-Modell.
Denn auch LLMs benötigen Quellen, auf die sie vertrauen können. Genau hier liegen die Chancen für starke Publisher-Marken mit Expertise, thematischer Autorität und hochwertigen Produktbewertungen.
AI Commerce Attribution: Die Vision von Awin
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war das Zukunftsmodell der sogenannten „AI Commerce Attribution“.
Awin arbeitet laut Tim Lomborg bereits aktiv an neuen Technologien und Frameworks, um den Einfluss von KI auf Kaufentscheidungen künftig messbar zu machen.
Dabei soll nicht mehr ausschließlich der direkte Klick bewertet werden, sondern die tatsächliche Beeinflussung der Kaufentscheidung.
Die Vision basiert auf mehreren Datenquellen:
1. Customer Journey Data
Analyse realer Customer Journeys innerhalb des Awin-Netzwerks.
2. Synthetic Prompt Data
Simulation von Nutzer-Prompts und KI-Antworten, um Sichtbarkeit und Empfehlungslogiken innerhalb von LLMs zu analysieren.
3. CDN Integration
Messung von AI-Bot-Crawls und Sichtbarkeit auf Publisher-Webseiten.
Ziel daraus ist eine sogenannte:
„Commerce Value Realisation“
Also ein Modell, das künftig sichtbar machen soll, welchen tatsächlichen Einfluss AI-Systeme auf Verkäufe und Kaufentscheidungen haben.
Affiliate-Marketing entwickelt sich zur Recommendation Economy
Besonders spannend war die Schlussfolgerung aus diesen Entwicklungen.
Affiliate-Marketing entfernt sich laut Lomborg zunehmend vom klassischen Klick-Modell und entwickelt sich stärker zu einer:
- Recommendation Economy
- Influence Economy
- AI-Commerce-Infrastruktur
Das bedeutet:
Nicht mehr nur der letzte Klick zählt, sondern die tatsächliche Relevanz innerhalb der Kaufentscheidung.
Publisher, Creator und Content-Plattformen könnten dadurch künftig deutlich anders bewertet und vergütet werden als heute.
Creator Economy bleibt auch im KI-Zeitalter extrem wichtig
Ein weiterer interessanter Teil des Vortrags beschäftigte sich mit der Rolle von Creatorn.
Anhand eines kurzen Cases zeigte Lomborg die Entwicklung einer neuen AWIN Creator-App mit:
- 70.000 Installs
- 8.000 Monthly Active Users
- 200.000 Sales
- 4,5 Sterne Bewertung in iOS und Android
Die Botschaft dahinter war klar:
Auch im KI-Zeitalter bleiben Content, Community und Creator zentrale Bestandteile erfolgreicher Commerce-Strategien.
Gareth Powell: KI verändert das digitale Kaufverhalten fundamental
Direkt im Anschluss ging Gareth Powell, Head of Customer Insight & Strategy bei Awin, noch tiefer auf die Auswirkungen von KI im Affiliate-Marketing ein.

Sein Vortrag ergänzte Lomborgs Keynote perfekt und lieferte vor allem viele konkrete Daten, Analysen und Zukunftsszenarien rund um AI-Traffic, Attribution und Publisher-Modelle.
Die zentrale Erkenntnis:
KI entwickelt sich aktuell vom reinen Produktivitäts-Tool hin zu einem aktiven Kauf- und Empfehlungsassistenten.
AI-Traffic wächst explosionsartig
Besonders beeindruckend waren die präsentierten Zahlen von Adobe Digital Insights.
Demnach stieg der Anteil von AI-Traffic auf Retailer-Seiten innerhalb eines Jahres – von Oktober 2024 bis Oktober 2025 – um unglaubliche:
1.151 Prozent
Zusätzlich gaben bereits 38 Prozent der Nutzer an, generative KI aktiv für Online-Shopping einzusetzen.
Damit wird deutlich:
Die Customer Journey verschiebt sich zunehmend weg von klassischen Suchmaschinen und Social-Plattformen hin zu KI-basierten Interfaces wie:
- ChatGPT
- Gemini
- Perplexity
Nutzer recherchieren Produkte immer häufiger direkt über AI-Systeme und erwarten dort bereits konkrete Produktempfehlungen und Kaufberatung.
Publisher Influence wird wichtiger als der reine Klick
Ein besonders spannender Teil des Vortrags beschäftigte sich mit der Zukunft der Attribution.
Denn klassische Affiliate-Modelle basieren bisher stark auf:
- messbarem Traffic
- klickbaren Affiliate-Links
- direkten Conversions
Doch KI-Systeme verändern genau diese Mechanik.
Wenn ein Nutzer beispielsweise eine Produktempfehlung direkt innerhalb eines LLMs erhält, entsteht nicht zwangsläufig ein klassischer Affiliate-Klick. Trotzdem wurde die Kaufentscheidung massiv beeinflusst.
Dadurch könnten künftig völlig neue Vergütungsmodelle entstehen:
- Publisher Influence ohne klickbaren Link
- Flexible Vergütungslogiken
- LLM-basierte Attribution
- Outcome-basierte Reward-Modelle
Affiliate-Marketing entwickelt sich damit stärker zu einer echten „Influence Economy“ – allerdings weiterhin mit messbarem Performance-Fokus.
Erste DACH-Daten zu AI innerhalb der Customer Journey
Besonders interessant waren erste Zahlen zum Einfluss von KI innerhalb realer Affiliate-Journeys im DACH-Markt.
Aktuell enthalten:
- 0,25 Prozent aller DACH Sales Traffic aus AI-Quellen
- 0,17 Prozent aller DACH Affiliate Sales AI-Traffic
Noch wirken die Zahlen vergleichsweise klein. Doch laut Powell steht diese Entwicklung erst am Anfang.
Gleichzeitig zeigten die Analysen bereits deutliche Veränderungen im Kaufverhalten:
- Warenkörbe steigen um 44 Prozent, wenn Affiliate und AI gemeinsam Teil der Journey sind
- Die Time-to-Conversion steigt um 30 Prozent
- Nutzer benötigen 95 Prozent mehr Steps bis zur Conversion
Die Interpretation daraus war besonders spannend:
AI-Journeys werden komplexer und beratungsintensiver, führen aber gleichzeitig häufig zu hochwertigeren und besser informierten Kaufentscheidungen.
Neue Messmethoden für AI Visibility
Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die Frage:
Wie lässt sich KI-Sichtbarkeit überhaupt messen?
Vorgestellt wurden dabei zwei zentrale Ansätze.
Synthetic Prompt Measurement
Dabei werden simulierte Nutzeranfragen automatisiert durch verschiedene LLMs geschickt, um anschließend:
- Brand Visibility
- Publisher Citations
- Empfehlungslogiken
auszuwerten.
Genannte Anbieter waren unter anderem:
- Peec AI
- Profound
Vorteile:
- schnell einsetzbar
- kein technisches Setup nötig
Nachteile:
- keine personalisierten Antworten
- begrenzte Crawling-Frequenz
CDN Integration
Hier erfolgt die Integration direkt über die CDN-Ebene, um AI-Bot-Crawls und KI-Zugriffe auf Publisher-Seiten zu messen.
Genannte Beispiele:
- ScalePost
- blankspace
Mögliche Messwerte:
- Bot Page Visits
- Sentiment
- Affiliate Link Presence
- Product Opportunities
Besonders spannend war dabei die Erkenntnis:
Ein AI-Crawl bedeutet noch lange keine tatsächliche Citation innerhalb eines LLM-Outputs.
Awin arbeitet bereits an eigenen AI-Technologien
Zum Abschluss stellte Gareth Powell noch erste proprietäre Entwicklungen innerhalb des Awin-Ökosystems vor.
Darunter:
CDN Integrationen
Cloudflare- und WordPress-Plugins befinden sich bereits im Testing, um AI-Crawls besser messbar zu machen.
Publisher MasterTag
Erweiterte Tracking-Möglichkeiten für eingehenden AI-Traffic auf Publisher-Seiten – als Ergänzung zum bestehenden Advertiser MasterTag.
Diese Entwicklungen zeigen deutlich, dass sich die Branche bereits aktiv auf das AI-Zeitalter vorbereitet.
Tristan Horx bringt den Blick über den Affiliate-Tellerrand
Neben den sehr daten- und technologiegetriebenen Vorträgen von Tim Lomborg und Gareth Powell sorgte vor allem der Vortrag von Zukunfts- und Trendforscher Tristan Horx für neue Perspektiven auf die Entwicklung digitaler Märkte.

Horx schaffte es, den Blick bewusst aus der Affiliate-Bubble herauszulenken und größere gesellschaftliche sowie technologische Entwicklungen einzuordnen.
Im Mittelpunkt standen dabei Fragen wie:
- Wie verändert KI langfristig unser Konsumverhalten?
- Welche Rolle spielen Vertrauen und menschliche Empfehlungen in einer zunehmend automatisierten Welt?
- Warum gewinnen Communitys, Authentizität und Orientierung künftig noch stärker an Bedeutung?
- Welche Auswirkungen haben technologische Umbrüche auf Marketing, Commerce und digitale Partnerschaften?
Gerade dieser Blick „über den Affiliate-Tellerrand hinaus“ machte den Vortrag für viele Besucher besonders spannend. Während sich viele Sessions stark um Tracking, Attribution und AI-Commerce drehten, brachte Horx eine deutlich breitere Perspektive auf die Transformation digitaler Märkte mit ein.
Besonders interessant war dabei die Einordnung, dass technologische Innovationen zwar Prozesse verändern, Vertrauen und zwischenmenschliche Orientierung jedoch auch im KI-Zeitalter zentrale Erfolgsfaktoren bleiben.
Ein Thema, das perfekt zu den Diskussionen rund um hochwertige Publisher-Inhalte, Empfehlungsmarketing und Creator Economy passte.
Awin Agency Awards: Auszeichnung der erfolgreichsten Affiliate-Agenturen
Ein weiterer Höhepunkt des Vormittags war die Verleihung der Awin Agency Awards.
Zum Abschluss des Bühnenprogramms wurden dabei die erfolgreichsten Affiliate-Agenturen des vergangenen Jahres ausgezeichnet.
Die Awards gehören inzwischen fest zum ThinkTank und bieten eine schöne Möglichkeit, erfolgreiche Kampagnen, innovative Strategien und starke Partnerschaften innerhalb der Branche sichtbar zu machen.
Gleichzeitig zeigte die Verleihung auch, wie professionell und strategisch sich Affiliate-Marketing in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Themen wie datengetriebene Optimierung, Creator-Strategien, internationale Skalierung und AI-gestützte Prozesse spielen mittlerweile eine immer größere Rolle im Agenturgeschäft.
Die Mischung aus inhaltlichem Input am Vormittag und der anschließenden Award-Verleihung sorgte für einen gelungenen Übergang in den interaktiveren Nachmittag des Events.

Workshops, Deep Dives und ehrlicher Austausch am Nachmittag
Nach einer gemeinsamen Mittagspause wurde der ThinkTank noch interaktiver.
Am Nachmittag standen vor allem Workshops, Publisher Deep Dives und praxisnahe Sessions im Fokus. Genau dieser Teil macht den besonderen Charakter des ThinkTanks aus, da hier nicht nur theoretische Trends diskutiert werden, sondern konkrete Strategien und direkt anwendbare Learnings im Mittelpunkt stehen.
Publisher, Expert:innen und Technologiepartner teilten unter anderem:
- Case Studies aus der Praxis
- Skalierungsstrategien
- Umsatzhebel im Affiliate-Marketing
- Erfahrungen aus unterschiedlichen Publisher-Modellen
- Learnings aus erfolgreichen Kooperationen
- konkrete Optimierungsansätze für Advertiser und Publisher
Besonders angenehm war dabei die offene und ehrliche Atmosphäre der Sessions. Viele Gespräche gingen deutlich tiefer als auf klassischen Branchenveranstaltungen, weil der Fokus klar auf Austausch statt auf Sales lag.
Gerade die kleineren Gesprächsrunden ermöglichten intensive Diskussionen über aktuelle Herausforderungen der Branche – von AI-Tracking über Attribution bis hin zu neuen Monetarisierungsmodellen im KI-Zeitalter.
Damit wurde der Nachmittag für viele Teilnehmer:innen wahrscheinlich mindestens genauso wertvoll wie die großen Bühnenvorträge am Vormittag.
Networking bleibt das Herzstück des ThinkTanks
Neben den starken Vorträgen zeigte sich auch 2026 wieder, warum der ThinkTank vor allem für sein Networking geschätzt wird.
Die bewusst limitierte Teilnehmerzahl sorgte dafür, dass echte Gespräche entstehen konnten – ohne den typischen Messe-Stress großer Branchenveranstaltungen.
Besondere Highlights waren:
- das Affiliate Bingo powered by HelloFresh
- zahlreiche Networking-Slots zwischen den Sessions
- intensive Gespräche im Außenbereich des Motorwerks
- die After Show Party powered by zave.it
Gerade diese Mischung aus strategischem Input und persönlichem Austausch macht den besonderen Charakter des Events aus.

Fazit: Affiliate-Marketing steht vor einem historischen Wandel
Der Awin ThinkTank DACH 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, dass Affiliate-Marketing aktuell vor einer der größten Veränderungen seiner Geschichte steht.
Die Branche entwickelt sich weg von:
- reinem Klick-Tracking
- einfachen Cookie-Modellen
- Last-Click-Attribution
und bewegt sich hin zu:
- AI Commerce
- Multi-Signal-Attribution
- Influence Measurement
- Zero-Click-Journeys
- AI-basierter Kaufberatung
Besonders spannend war dabei die Erkenntnis, dass hochwertige Publisher-Inhalte im KI-Zeitalter möglicherweise sogar noch wichtiger werden als bisher.
Denn auch LLMs brauchen vertrauenswürdige Quellen.
Und genau hier liegen weiterhin enorme Chancen für Affiliate-Publisher, Vergleichsportale, Creator und Review-Plattformen.
Der ThinkTank hat damit eindrucksvoll gezeigt, wohin sich die Branche entwickelt – technologisch, strategisch und menschlich.

